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26. Januar 2015 | Gemeinderat, Direktionen

Sanierung Stadttheater

Umbau nimmt mehr Zeit in Anspruch

Im Zuge der Detailterminplanung wurden die Bauphasen für die Sanierung des Stadttheaters Bern neu strukturiert. Demnach muss die Bauphase 2016 um zwei Monate verlängert werden. Das bedeutet unter anderem, dass die für 2015 geplante Renovation des Theatersaals erst im Sommer 2016 erfolgen kann. Zudem wird in der Spielpause Sommer 2017 eine zusätzliche Bauphase für die restlichen Bauarbeiten eingeplant.

Es besteht das Risiko, dass die umfangreichen Arbeiten im Theatersaal nicht in der geplanten Bauphase im Sommer 2015 vollständig umgesetzt werden können. Der Lenkungsausschuss hat deshalb in Abstimmung mit Konzert Theater Bern (KTB) der überarbeiteten Bauphasenplanung zugestimmt. Die Umbauzeit beschränkt sich nicht wie bisher auf die verlängerten Sommerschliesszeiten der Jahre 2015 und 2016, sondern wird um eine weitere Spielpause des Theaters über den Sommer 2017 ausgeweitet. Der renovierte Theatersaal mit der neuen Bühnentechnik wird daher erst im Herbst 2016 eröffnet werden können. Ursprünglich war die Fertigstellung des Publikumsbereiches für Herbst 2015 vorgesehen.

Termin- und Kostensicherheit als Hauptargumente
Dass für die Sanierung des Stadttheaters mehr Zeit benötigt wird, zeigte sich im Zuge der Detailplanung im Herbst 2014. Dabei stellte die Projektleitung fest, dass ein effizienter Umbau des Theatersaals nur sicherzustellen ist, wenn eine längere unterbruchfreie Bauphase zur Verfügung steht, als dies bisher geplant war. Deshalb wird die Bauphase 2016 um zwei Monate verlängert. Für den Theaterbetrieb bedeutet dies eine Verlängerung der Spielpause um vier auf acht Monate. Ohne diese Massnahmen müssten teure und aufwändige Provisorien erstellt werden, um die Wiederaufnahme des Spielbetriebes rechtzeitig zu gewährleisten. Dies betrifft vor allem haustechnische Einrichtungen und die bühnentechnischen Anlagen. Aufgrund des sehr engen Bauplatzes bestehen grosse Abhängigkeiten zwischen den einzelnen baulichen Eingriffen. Verzögerungen einzelner Arbeiten können leicht dazu führen, dass das geplante Bauende nicht mehr eingehalten werden kann und die Spielzeiten nicht rechtzeitig gestartet werden können.

Dieses Risiko wollten die Projektverantwortlichen nicht eingehen. Neu werden die noch ausstehenden Arbeiten in drei Phasen auf die Jahre 2015, 2016 und 2017 aufgeteilt.

Die neue Terminplanung sieht damit folgende Etappierung vor:

  • 2015: Während sechs Monaten werden Rohbauarbeiten für die Erdbebensicherheit, die Untermaschinerie als erster Teil der Bühnentechnik, die haustechnischen Anlagen sowie die Schadstoffsanierung realisiert.
  • 2016: Während acht Monaten werden alle Arbeiten im Zuschauerraum inklusive einer neuen Bestuhlung umgesetzt sowie die Garderobe im Erdgeschoss, die Bühnentechnik, die Obermaschinerie und die Produktionsanlagen.
  • 2017: Während vier Monaten werden die Arbeiten im separaten Schüttetrakt sowie die restlichen Arbeiten im Publikumsbereich fertiggestellt.

Mit der Anpassung der Bauphasen 2015 und 2016 kann eine möglichst grosse Terminsicherheit erreicht werden. Die zusätzliche Bauphase 2017 macht nicht zuletzt aus Gründen der Kostensicherheit Sinn, da diese abschliessende Bauphase erst eingeleitet wird, wenn die Höhe der noch verfügbaren finanziellen Reserven feststeht. Mit der neuen Bauphasenplanung kann das Kostenziel gefestigt und die Qualität der Arbeiten gesichert werden.

Theaterbetrieb ab 2016 in neuem Zuschauerraum
Konzert Theater Bern prüft derzeit diverse Optionen, während der verlängerten Schliesszeiten in Ersatzspielstätten auszuweichen. Ab der Saison 2016/2017 kann KTB im neuen Theatersaal spielen. Die wichtigsten Infrastrukturen sind zu diesem Zeitpunkt fertiggestellt. Mit der Streckung der Fristen wird sichergestellt, dass der Theaterbetrieb jeweils termingerecht aufgenommen werden kann.

Präsidialdirektion

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