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3. Dezember 2015 | Gemeinderat, Direktionen

Sozialpreis der Stadt Bern 2015

Verein «Rolling Thunder» und «Atelier ROHLING» ausgezeichnet

Der 20. Sozialpreis der Stadt Bern geht an das «Atelier ROHLING» und den Verein «Rolling Thunder». Beide Organisationen erhalten je 5000 Franken für ihr Engagement zugunsten von Menschen mit einer Behinderung. Sozialdirektorin Franziska Teuscher hat den Preis am Donnerstag, am internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, verliehen.

Das Projekt «Atelier ROHLING» stellt Künstlerinnen und Künstlern mit einer Behinderung im PROGR einen Raum zur Verfügung, um künstlerisch aktiv zu sein. Die Kunstschaffenden erhalten einen festen Atelierplatz und Unterstützung in der Ausübung und Entwicklung ihrer künstlerischen Arbeit. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit nichtbehinderten Kunstschaffenden werden von beiden Seiten als inspirierend geschildert. Die Organisation des Ateliers sowie die Betreuung der behinderten Künstlerinnen und Künstler erfolgt vollumfänglich ehrenamtlich.

Ohne die Freiwilligen des Vereins «Rolling Thunder» wäre es den Teammitgliedern mit einer körperlichen Behinderung nicht möglich ihren Sport Elektrorollstuhl-Hockey auszuüben. Die Sportlerinnen und Sportler können keine andere Teamsportart ausser E-Hockey ausüben und sind dabei auf eine 1:1 Betreuung angewiesen. Der Verein «Rolling Thunder» ist bereits fünfmal Schweizermeister geworden und reist regelmässig zu Spielen in ganz Europa. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer begleiten die Spielerinnen und Spieler zu ihren nationalen sowie internationalen Turnieren und unterstützen sie in allen Belangen.

Auszeichnung für alle Freiwilligen

«Freiwillige verfügen über viel ‚Herzenskompetenz‘», sagte Sozialdirektorin Franziska Teuscher an der Preisverleihung. Nebst Wissen, Können und Empathie sei die Bereitschaft Zeit zugunsten von Mitmenschen zu investieren die herausragende Eigenschaft von Freiwilligen. Sie wies darauf hin, dass der Sozialpreis im Kern allen freiwilligen und ehrenamtlich Tätigen in der Stadt Bern zugedacht sei, denn sie alle seien mit ihrem Engagement unverzichtbare Stützen für die Gesellschaft. Die Gemeinderätin nahm die 20. Sozialpreisverleihung zum Anlass in einem grösseren Rahmen als üblich zu feiern und neben den Bewerberinnen und Bewerbern für die Auszeichnung 2015 weitere ehrenamtlich und freiwillig Tätige einzuladen. So nahmen rund 150 Gäste an der festlichen Verleihung im PROGR teil.

 

Der Sozialpreis

Der Sozialpreis ist mit 10’000 Franken dotiert und wird einmal pro Jahr von der Warlomont-Anger-Stiftung gestiftet. Eine Jury unter dem Vorsitz von Gemeinderätin Franziska Teuscher wählt maximal drei Gewinnerinnen oder Gewinner. Bedingung für die Bewerbung um den Sozialpreis ist, dass die Arbeit (mit Ausnahme von Spesen) ohne Entlöhnung geleistet wird und dass ein Engagement über längere Zeit erfolgt.

Weitere Informationen zum Sozialpreis der Stadt Bern finden Sie unter www.bern.ch/sozialpreis.

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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