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22. Oktober 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Bundespräsident und Stadtpräsident begrüssen junge Erwachsene

Volljährigkeitsfeier der besonderen Art

Die Stadt Bern gratuliert jedes Jahr allen jungen Erwachsenen, welche 18 Jahre alt werden, zur Volljährigkeit. In diesem Jahr nahmen neben Stadtbernerinnen und Stadtbernern auch junge Auslandschweizerinnen und -schweizer an der Feier im Bundeshaus teil. Daher wurden die Jugendlichen diesmal nebst Stadtpräsident Alexander Tschäppät auch von Bundespräsident Didier Burkhalter begrüsst.

Bundespräsident Didier Burkhalter widmet sein Präsidialjahr unter anderem der Jugend und organisiert als Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) diverse Anlässe für junge Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Diese Woche konnten die jungen, im Ausland lebenden Jugendlichen in Bern das politische System der Schweiz und die Funktionsweise der direkten Demokratie kennenlernen. Im Rahmen dieser speziellen Woche nahmen die jungen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer an der Volljährigkeitsfeier der Stadt Bern teil.

Für eine bessere und gerechtere Welt für mehr Menschen
Bundespräsident Didier Burkhalter forderte die jungen Erwachsenen auf, gemeinsam an der Zukunft zu bauen, «damit uns die Zukunft nicht verbaut wird». Die Ausübung der politischen Rechte sei ein erster, wichtiger Schritt in diese Richtung, aber nicht die einzige Möglichkeit. «Durch die Teilnahme am politischen, sozialen, sportlichen, kulturellen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Leben in Ihrer Stadt, Ihrem Kanton, in der Schweiz oder anderswo in der Welt, beeinflussen Sie die Zukunft direkt. Ergreifen Sie diese Möglichkeit», sagte der Bundespräsident in seinem Grusswort. «Nutzen Sie Ihre politischen Rechte, Ihre Bildung, Ihre Erfahrung, um mit Ihrem Engagement direkt auf die Schweiz und auf die Welt von morgen Einfluss zu nehmen.»

64 Sommer im Marzili und 1000 Abstimmungsvorlagen
Stadtpräsident Alexander Tschäppät sprach in seiner Begrüssungsrede die Vor- und Nachteile der Volljährigkeit an. «Angesichts gewisser Pflichten, etwa der Steuerpflicht, würden Sie wahrscheinlich gerne noch ein bisschen länger warten oder gleich ganz darauf verzichten»; sagte der Stadtpräsident. Er hielt aber fest, dass die Steuerzahler auch sehr viel zurückerhalten, beispielweise in Form von ausgezeichneten Ausbildungsmöglichkeiten, einem sehr guten öV-Netz oder Gratis-Eintritten ins Marzili. Als Politiker seien ihm aber die neuen Rechte ganz besonders wichtig, die mit der Volljährigkeit einhergehen. Insbesondere wolle er ihnen ans Herz legen, das Stimm- und Wahlrecht zu nutzen. «Sie können sich jetzt auch in ein politisches Amt wählen lassen, nächstes Jahr wären zum Beispiel Nationalratswahlen. Von den bequemen Sesseln konnten Sie sich ja heute schon überzeugen.» An die jungen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer gerichtet sagte Alexander Tschäppät, sie könnten nun auch auswandern. «Am besten nach Bern, denn hier ist es am schönsten, das kann ich Ihnen versichern.»

Zum Schluss gab der Stadtpräsident den Jugendlichen noch ein paar Zahlen zum Nachdenken und Schmunzeln auf den Weg. Ein kleines Müsterchen: «Im Schnitt dürfen Sie gemäss durchschnittlicher Lebenserwartung in Ihrem Erwachsenenleben noch mit 64 Sommern im Marzili rechnen – und mit über 1000 Abstimmungsvorlagen, über die Sie mitentscheiden können», so Alexander Tschäppät.

Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentBegrüssungsrede Alexander Tschäppät 22.10.2014 79.6 KB
Datei PDF documentGrusswort Didier Burkhalter 22.10.2014 192.9 KB

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