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Preise für Integrationsprojekte verliehen
Edith Olibet hob an der Preisverleihung die Qualität des Projekts "bazore" hervor. „bazore schafft einen Kontrast zu unserer materialistischen und hektischen Zeit", sagte sie. Das Zeittauschprojekt läuft seit August 2006 im Murifeld-Quartier und basiert auf einer einfachen Idee: Die Quartierbewohnerinnen und -bewohner stellen sich gegenseitig ihre Fähigkeiten zur Verfügung. Die unterschiedlichen Angebote werden in Stundeneinheiten unter den Teilnehmenden ausgetauscht. Edith Olibet lobte insbesondere, dass das Fördern von Solidarität und Vertrauen in der Nachbarschaft im Mittelpunkt stehe. Überdies unterstrich sie: „Besonders für die oft sozial benachteiligte Migrationsbevölkerung stellt der kostenlose Zugang zu bazore eine Chance dar, den persönlichen Kontakt mit Einheimischen zu finden."
Das Midnight-Projekt Bern West überzeugte die Jury unter Vorsitz von Edith Olibet, weil es einen geschützten Rahmen für die Jugendlichen schafft und diese so lernten Verantwortung zu übernehmen. Im Rahmen des Projektes wird die Turnhalle des Schulhauses Schwabgut in Bern Bümpliz jeden Samstag zwischen 21.00 Uhr und Mitternacht für die Jugendlichen aus dem Quartier geöffnet. Die jungen Leute, darunter viele mit Migrationshintergrund, können dort Sport treiben und sich mit Gleichaltrigen treffen. Auf diese Weise wird ihnen eine sinnvolle abendliche Freizeitgestaltung ermöglicht. Besonders betonte Edith Olibet: „Es ist wichtig, den Jugendlichen der Stadt Bern eben diese Räume und Treffpunkte speziell auch am Abend zur Verfügung zu stellen.“ Zudem würden über Sport und Austausch auch Toleranz und Akzeptanz für andere Kulturen gefördert. Weitere Informationen zum Integrationspreis gibt es beim Kompetenzzentrum Integration
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