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Velo-Studie mit Fragezeichen
Die Studie vergleicht nämlich die Anzahl Velodiebstähle nur mit der Einwohnerzahl und stellt die Quote nicht in Relation zur Velodichte. Diese Methode führt dazu, dass das Bild verzerrt wird und Städte mit wenigen Velos automatisch eine tiefere Diebstahlquote aufweisen als Städte mit einer hohen Velodichte. Daher verwundert es nicht, dass ausgerechnet ausgewiesene Velostädte wie Bern, Basel oder Münster in der Studie schlecht abschneiden. Bei den vom Finanzportal als «Fahrrad-Klau-Hochburgen» bezeichneten Städte handelt es sich meist um mittelgrosse Universitätsstädte. Bern betreibt seit Jahren eine aktive Politik zur Förderung des Langsamverkehrs und investiert viel in die Attraktivität und Sicherheit des Veloverkehrs. Dazu gehört insbesondere auch das Angebot an sicheren Veloparkplätzen: Die Stadt betreibt drei bewachte Velostationen mit insgesamt knapp 1000 Abstellplätzen – eine weitere grosse Station ist in Planung. Zudem sind viele der öffentlichen Veloparkplätze mit Anbindebügeln ausgestattet. Die Fachstellen empfehlen den Velofahrerinnen und Velofahrern daher, diese Angebote zu nutzen und daneben in ein gutes Veloschloss zu investieren. |
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