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Migrationsbevölkerung in der Stadt Bern

Wie setzt sich die ausländischen Wohnbevölkerung in der Stadt Bern zusammen? Die nachfolgenden Daten beziehen sich auf Stand Ende 2015.

Seit Ende 2012 werden Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) – also Diplomaten und Diplomatinnen, internationale Funktionäre und Funktionärinnen, deren Familienangehörige sowie ihr Hilfspersonal –  sowie Asylsuchende zur Wohnbevölkerung gezählt.

Wo Ausländerinnen und Ausländer in der Stadt Bern leben

Am 31. Dezember 2015 lebten 34 571 Ausländerinnen und Ausländer in der Stadt Bern. Ihr Anteil an der gesamten Wohnbevölkerung von 140 567 Personen belief sich auf 24,6% und bewegte sich in den einzelnen Stadtteilen innerhalb einer Bandbreite von 20,1% (Länggasse-Felsenau) und 34,1% (Bümpliz-Oberbottigen).

 Auf folgender Grafik finden Sie eine Darstellung der Wohnbevölkerung der Stadt Bern nach Stadtteilen, in- und ausländischer Bevölkerung sowie prozentualem Ausländeranteil Ende 2015.

Ausländische Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit: Vergleich 2005 / 2015

Ausländische Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit: Vergleich 2005 / 2015

Ende 2015 lebten Menschen aus 164 verschiedenen Nationen in Bern. Zehn Jahre davor – also Ende 2005 – waren es noch 157. Knapp drei Viertel (74,4%) aller ausländischen Personen verfügen über einen europäischen Pass. Dieser Anteil ist gegenüber 2005 um 4,5 Prozentpunkte zurückgegangen. An zweiter Stelle folgen mit 12,8% die Menschen asiatischer Herkunft (+0,9 Prozentpunkte). 7,4% aller Ausländerinnen und Ausländer stammen aus einem afrikanischen Staat (+2,8 Prozentpunkte), 5,0% aus Amerika (+0,7 Prozentpunkte) und 0,2% aus Australien/Ozeanien (–0,1 Prozentpunkte).

Deutsche Staatsangehörige repräsentierten Ende 2015 die grösste Gruppe der ausländischen Wohnbevölkerung in Bern. Ihr Anteil belief sich auf 19,5%. An zweiter Stelle lag mit 12,3% Italien, das im Jahr 2005 die Rangliste noch mit 17,0% anführte. An dritter Stelle folgten die Spanierinnen und Spanier: Sie machten 6,6% aller Ausländerinnen und Ausländer aus. Gewachsen ist die an vierter Stelle liegende portugiesische Population, gesunken die fünftplatzierte aus dem Kosovo, während Mazedonien und die Türkei höhere Zahlen auswiesen als im Jahr 2005.

Neben Deutschland und Portugal verzeichnen folgende Nationen zwischen 2005 und 2015 Bestandeszunahmen von mind. 200 Personen: Eritrea (+553 Personen), China (+411), Frankreich (+359), Polen (+314), Syrien (+240), Russland (+216) sowie Indien (+215). Mit ein Grund für die Zunahmen ist auch die 2012 eingeführte Neudefinition des Bevölkerungsbegriffs (s. Textanfang).

Bestandesabnahmen von mehr als 200 Personen weist nicht nur das klassische Einwandererland Italien (–354 Personen) auf, sondern auch Kroatien (–304) und Sri Lanka (–697). Gründe für diese Rückgänge sind Aus- oder Rückwanderung, aber auch Einbürgerungen.

Detaillierte Angaben zu den bevölkerungsstärksten Nationen in der Stadt Bern – Stand Ende 2015 – finden Sie in der Tabelle in den Downloads.

Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung seit 1995

Nachstehende Grafik veranschaulicht die Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung seit 1995

Während 1995 noch 85,2% aller ausländischen Personen einen europäischen Pass besassen, waren es 2015 knapp elf Prozentpunkte weniger. Der am zweitstärksten vertretene Kontinent Asien machte 2015 neu 12,8% (+3,8 Prozentpunkte) des Ausländertotals aus, Afrika 7,4% (+4,5 Prozentpunkte) und Amerika 5,4% (+2,5 Prozentpunkte).

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Weitere Daten unter Statistik Stadt Bern

Weitere Informationen.

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