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Zahlen und Fakten zur Migration in der Schweiz

Sie finden hier die wichtigsten Kennzahlen sowie ausgewählte Grafiken zum Thema Migration. Diese Informationen, Fakten und Zahlen sind auch in einem Postkartenset enthalten, das Sie beim Kompetenzzentrum Integration (KI) bestellen können.

In den aktuellen statistischen Angaben finden Sie verschiedene Daten zur Migrationsbevölkerung in Bern. Sie erfahren etwa, woher die Ausländerinnen und Ausländer in Bern kommen oder welche Veränderungen es in den letzten Jahren gab.

Herkunft der ausländischen Bevölkerung in der Schweiz

85,1 Prozent der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung der Schweiz sind Staatsangehörige eines europäischen Staates. Die häufigsten Nationalitäten sind Italien, Deutschland und Portugal. In der Grafik finden Sie die Zahlen für das Jahr 2012.

Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Internationale Migration ist ein globales Phänomen, das aufgrund der steigenden Mobilität immer mehr an Bedeutung gewinnt. Auch immer mehr Schweizerinnen und Schweizer leben im Ausland. Die Zahl der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer hat sich in den letzten 60 Jahren verdreifacht.

Sozialhilfe

Die Sozialhilfequote ausländischer Personen ist drei Mal höher als die von Schweizerinnen und Schweizern. Gründe dafür sind unter anderem: häufigere Tätigkeit in Tieflohnbranchen und Branchen mit erhöhtem Risiko für Arbeitslosigkeit.

Wirtschaftswachstum und Beschäftigungsentwicklung

Das Wirtschaftswachstum und die Zahl der Beschäftigten sind klar aneinander gekoppelt. Phasen steigender Erwerbstätigkeit waren stets mit steigender Zuwanderung verbunden.

AHV- und IV-Beiträge und -Bezüge

 

Ausländische Personen zahlen einen grösseren Anteil an AHV- und IV-Beiträge als sie beziehen. 

Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosenquote ausländischer Personen ist gut zweieinhalb Mal so hoch wie die von Schweizerinnen und Schweizern. Ausländische Personen sind überdurchschnittlich oft in Branchen mit unsicheren Anstellungsbedingungen tätig. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass die saisonalen Schwankungen der Arbeitslosigkeit ausländischer Personen höher sind als bei Schweizerinnen und Schweizern. Die Grafik zeigt die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Jahr 2012 auf.

Wohnflächenbedarf

Der Wohnflächenbedarf ist in den letzten Jahrzehnten laufend gestiegen. 1980 beanspruchte eine Person in der Schweiz im Durchschnitt 34 m² Wohnfläche, im Jahr 2000 waren es bereits 44 m², und bis 2013 dürfte der Wert auf fast 50 m² gestiegen sein. 
Ausländische Personen verbrauchen im Durchschnitt weniger Wohnfläche als Schweizerinnen und Schweizer. 

Quelle der Daten: Bundesamt für Statistik (Dezember 2013)

Bildungsniveau der Zugewanderten

Die Hälfte aller Personen, die zwischen 2002 und 2010 in die Schweiz einwanderte, hatte einen Bildungsabschluss auf Tertiärstufe.

Einwanderung, Auswanderung und Wanderungssaldo

Seit 1979 hat die Schweiz einen positiven Wanderungssaldo – also mehr Zuwanderung als Abwanderung. Ohne die Zuwanderung würde die Schweizer Wohnbevölkerung von Generation zu Generation um einen Viertel schrumpfen. 

Einbürgerungen

2012 wurden drei Mal mehr Personen eingebürgert als 1992. Dennoch erhielten 2012 nur zwei von 100 in der Schweiz lebenden Ausländerinnen und Ausländern das Schweizer Bürgerrecht – ein im internationalen Vergleich niedriger Prozentsatz.

Ausländische Bevölkerung nach Aufenthaltsstatus

Fast zwei Drittel aller ausländischen Personen hat eine unbefristete Aufenthaltsbewilligung (C-Ausweis). Nur 2,3 Prozent aller ausländischen Personen sind dem Asylbereich zuzuordnen (N- und F-Ausweis).

Anteil Ausländische Wohnbevölkerung

Fast ein Viertel der Bevölkerung der Schweiz hat keinen Schweizerpass. Dieser Anteil ist seit 1983 stetig angestiegen. Gründe dafür sind neben der Zuwanderung auch die restriktive Einbürgerungspolitik und die höhere Geburtenrate der ausländischen Frauen.

Personen mit Migrationshintergrund (2012)

Jede dritte Person in der Schweiz hat einen Migrationshintergrund (34,7 Prozent). Als «Person mit Migrationshintergrund» bezeichnet man 
- alle ausländischen Personen sowie
- Schweizerinnen und Schweizer, deren Eltern beide im Ausland geboren sind.

Zuzugsgründe

Die Hälfte aller Personen, die in die Schweiz einwandern, ist hier, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.

29,6 Prozent aller Arbeitsstunden in der Schweiz werden von Ausländerinnen und Ausländern geleistet.

Kriminalität

Mehr als die Hälfte aller Straftaten werden von ausländischen Personen begangen. Allerdings: in diesen Zahlen enthalten sind auch Vergehen von Personen, die keinen festen Wohnsitz in der Schweiz haben. In der Statistik sind auch Verstösse gegen das Ausländergesetz enthalten – die meisten dieser Straftaten können nur von ausländischen Personen begangen werden. Zu berücksichtigen ist, dass der Anteil junger Menschen und Männer in der ausländischen Bevölkerung überdurchschnittlich hoch ist. Junge Männer begehen unabhängig von ihrer Nationalität besonders viele Straftaten.

Religionszugehörigkeit

Die Gruppe der Konfessionslosen ist in den vergangenen 40 Jahren zahlenmässig mit Abstand am stärksten gewachsen (von 1,2 Prozent der Bevölkerung 1970 auf 20,6 Prozent 2011). Der zweitgrösste zahlenmässige und grösste prozentuale Zuwachs fand in der Gruppe der islamischen Glaubensgemeinschaften statt – allerdings auf viel tieferem Niveau (von 0,2 Prozent der Gesamtbevölkerung 1970 auf 4 Prozent 2011).

Der Grossteil der muslimischen Bevölkerung praktiziert einen moderaten Islam. Drei Viertel der muslimischen Bevölkerung kommt aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei, Ländern mit einer klaren Trennung von Staat und Religion.

Binationale Ehen

Binationale Ehen sind in der Schweiz Normalität. Über 40 Prozent aller Ehen, die in der Schweiz geschlossen werden, sind binational. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2011.

Herkunft der ausländischen Bevölkerung im Kanton Bern

Im Kanton Bern stammen die stärksten Zuwanderungsgruppen aus Deutschland, Italien und Portugal. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2012.

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Titel Bearbeitet
Datei PDF documentPostkartenset Fakten Migrationsbevölkerung 18.12.2015

Das Postkartenset können Sie selber ausdrucken oder beim Kompetenzzentrum Integration (KI) bestellen; siehe unter «Kontakt».

Weitere Informationen.

Kontakt

Kompetenzzentrum Integration Telefon +41 31 321 60 36

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