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Das Prüfungsresultat ist ausschlaggebend

18. Dezember 2017

KONTROLLPRÜFUNGEN - Wenn für eine Schülerin, einen Schüler im Übertrittsverfahren in die Sekundarstufe I kein gemeinsamer Zuweisungsantrag zwischen Klassenlehrperson und Eltern zu Stande kommt, haben die Eltern seit 2014 die Möglichkeit, ihr Kind für die Kontrollprüfung anzumelden. Wie laufen solche Kontrollprüfungen ab und wann finden die nächsten statt?

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Im Kanton Bern treten die Schülerinnen und Schüler am Ende der 6. Klasse in die Sekundarstufe I über. Die Entscheidung, welchen Schultyp oder welches Niveau die Schülerinnen und Schüler nach der Primarschule besuchen, soll im Idealfall von den Lehrpersonen, den Eltern und den Schülerinnen und Schülern gemeinsam gefällt werden. Als Entscheidungsgrundlage dienen die Schulleistungen der 5. Klasse und des ersten Semesters der 6. Klasse, die Einschätzung der möglichen Leistungsentwicklung sowie das Arbeits- und Lernverhalten. Wenn trotz gegenseitiger Bemühungen kein gemeinsamer Zuweisungsantrag zwischen Klassenlehrperson und Eltern zu Stande kommt, haben die Eltern seit 2014 die Möglichkeit, ihr Kind für die Kontrollprüfung anzumelden.

Einheitlicher Leistungstest im ganzen Kanton Bern

Die Kontrollprüfung ist ein standardisierter und kantonal einheitlicher Leistungstest in den drei übertrittsrelevanten Fächern Mathematik, Deutsch und Französisch. Das heisst, die gleiche Prüfung findet im ganzen Kanton Bern zur gleichen Zeit und unter den gleichen Bedingungen statt. Die angemeldeten Schülerinnen und Schüler absolvieren die Prüfung in allen drei Fächern. Das Prüfungsergebnis ersetzt die Zuweisungsempfehlung der Klassenlehrperson und wird zur alleinigen Grundlage für den Zuweisungsentscheid der Schülerinnen und Schüler, d.h. massgebend ist ausschliesslich das Prüfungsresultat.

Zu beachten gilt: Ein Wechsel von Schultyp und Niveau kann auch noch auf der Sekundarstufe I erfolgen. Eine Schülerin oder ein Schüler wechselt in den nächsthöheren Schultyp oder das nächsthöhere Niveau eines Faches, wenn die begründete Annahme besteht, dass sie oder er in den folgenden Semestern den höheren Anforderungen zu genügen vermag.

3,6 Prozent der Sechstklässler und Sechstklässlerin sind 2017 angetreten

Gemäss des von der Erziehungsdirektion des Kantons Bern jährlich durchgeführten Monitorings der Kontrollprüfung haben im März 2017 insgesamt 285 Schülerinnen und Schüler bzw. 3,6 Prozent aller Sechstklässlerinnen und Sechstklässler aus den deutschsprachigen Regelschulen im Kanton Bern teilgenommen. 20 Prozent der Prüfungsteilnehmenden haben das Sekundarschulniveau erreicht. Die Übereinstimmungsquote Eltern/Kontrollprüfung lag bei gut 30 Prozent, diejenige von Lehrpersonen/Kontrollprüfung bei rund 80 Prozent.

Die Kontrollprüfung 2018 findet am 13. und 14. März für alle aus der Stadt Bern angemeldeten Schülerinnen und Schüler am Schulstandort Schwabgut statt.

 

Text: Sabine Bättig
Leiterin Fachbereich Schulentwicklung, Erziehungsdirektion des Kantons Bern

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