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Ein Neubau für ein 50-jähriges (!) Provisorium

29. März 2017

SCHULHAUS STAPFENACKER - Es war als Provisorium gedacht und wurde 50 Jahre lang rege genutzt. Jetzt wird das in die Jahre gekommene Gebäude beim Schulhaus Stapfenacker abgebrochen und ersetzt.

Bild Legende:

Das Schulhaus Stapfenacker im Schulkreis Bümpliz wurde 1930 im Stil des «Neuen Bauens» errichtet und ist heute im Bauinventar als schützenswert eingestuft. Als 1967 die Schülerzahlen anstiegen, wurde als Provisorium ein Pavillon neben dem Hauptbau errichtet. Dieses 50-jährige Provisorium am Winterfeldweg 15 ist heute in baulicher wie pädagogischer Hinsicht veraltet und weicht nun einem Neubau.

Die Abbrucharbeiten haben bereits begonnen. Dabei müssen zuerst im Gebäude befindliche Schadstoffe entfernt und fachgerecht entsorgt werden. Im Anschluss daran wird der Pavillon abgerissen. Er wird durch einen lichtdurchfluteten Neubau ersetzt, den die Bieler spaceshop architekten konzipiert haben und realisieren werden. Die Bauzeit dauert von Februar 2017 bis März 2019.

Flexibilität während der Bauzeit nötig

Der Schulbetrieb muss während der Bauzeit zwangsläufig in engeren räumlichen Verhältnissen stattfinden. Dazu haben die beiden Klassen, die bisher im Provisorium zur Schule gingen, bereits letztes Jahr ins Hauptgebäude gewechselt. Die Tagesschule wurde in der Sportwoche in die Brünnenpavillons verlegt. Täglich werden die Tagesschulkinder nun vom Stapfenackerschulhaus in das Tagesschulprovisorium begleitet. Da werden die Mittagessen der Kita und des Tagi Brünnengut gekocht und jetzt zusätzlich auch jene für die Tagesschulkinder aus dem Stapfenacker.

Die Schule Stapfenacker nutzt die neu errichteten Turnhallen im Schulhaus Brünnen und wird dies auch in Zukunft tun, da der Stapfenacker Neubau keine Turnhalle mehr enthalten wird.

Viel Platz im neuen Gebäude

Nach dem Bezug des neuen Schulgebäudes werden neben der Tagesschule Räume für drei Basisstufen, zwei Primarklassen sowie Räume für das textile und technische Gestalten zur Verfügung stehen. Es ist vorgesehen, dass die Klassen aus dem Fellerstock und aus dem Pavillon Winterhalde in das neue Gebäude umziehen werden.

Der heutige, etwas verwilderte Schulgarten wird zu einer grosszügigen Spiellandschaft vor allem für die kleineren Schulkinder umgestaltet. Das bestehende Biotop wird erhalten, allerdings um einige Meter verschoben.

Text: Jörg Moor, stv. Leiter Schulamt

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