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Begleitete Restaurierungen

Die Bauberaterinnen und -berater der Denkmalpflege begleiten täglich Bauherrschaften und Projektleitende bei ihren Umbau- und Restaurierungsarbeiten an wertvollen Gebäuden in der Stadt Bern. An dieser Stelle bieten wir Ihnen Einblick in einige dieser Restaurierungen.

Die ausführlichen Berichte zu den vorgestellten Objekten stehen am Ende der Seite zum Download bereit (die Fehlenden folgen in Kürze). Weitere hervorragende Beispiele aus der denkmalpflegerischen Praxis finden Sie zudem in unseren Jahresberichten oder in den Publikationen zum Jost Hartmann-Preis.

Junkerngasse 63 und Münstergasse 1/3

Ansicht der Südfassade Junkerngasse 63 und Münstergasse 1/3

Die so genannten Von Muralt-Häuser an der Münstergasse 1 und 3 sowie Junkerngasse 63 befinden sich östlich des Münsterchors und kennen – wie die meisten Gebäude in der Berner Altstadt – eine bewegte Baugeschichte. 2006 bis 2009 wurden sie in beispielhafter Weise renoviert, umgebaut und in Teilen wiederhergestellt. Die neuen Bauglieder wurden dabei mit Fingerspitzengefühl in den wertvollen Baubestand integriert und ordnen sich trotz zeitgemässer Formensprache ganz selbstverständlich in das historische Gebäude ein. Insbesondere der Umbau des Hauses an der Junkerngasse 63 ist beispielgebend für weitere Sanierungen.

Bundesplatz 3: Das Parlamentsgebäude

Das Parlamentsgebäude wurde in den letzten hundert Jahren mehrmals umgebaut und renoviert, wobei jede Massnahme den jeweiligen Zeitgeist widerspiegelte. Die neusten Umbaumassnahmen gestalteten sich nun erstmals ganzheitlich, indem bewusst auf eine modische Kontrastwirkung zwischen Neu und Alt verzichtet wurde. Jede Entscheidung basierte auf einer präzisen «Lektüre» des vorhandenen Originals und wurde konsequent zwischen den beteiligten Partnern (Architekten, Bauherrschaft, Denkmalpflege) diskutiert. So fanden Denkmalpflegekonzepte und Architekturgestaltung zu einem neuen Ganzen zusammen.

Fellerstrasse 11: Die Hochschule der Künste

Das Fabrikgebäude an der Fellerstrasse 11 wurde 1958/59 durch den Architekten Henry Daxelhofer unter Mitarbeit des Ingenieurbüros Emch und Berger erbaut. Der Umbau zum Sitz der Hochschule der Künste Bern, der zwischen 2005 und 2008 vorgenommen wurde, bedingte vor allem grosse innenräumliche Eingriffe. Dabei gelang es, das vorgegebene dichte Raumprogramm im denkmalgeschützten Gebäude funktional so geschickt unterzubringen, dass die historische Bausubstanz grösstenteils ins Umbauprojekt einbezogen und weiterhin erlebbar gemacht werden konnte.

Bremgartenstrasse 131-137: Gymnasium Neufeld

Mit dem Neubau des Gymnasiums Neufeld in den 1960er Jahren realisierte die Stadt eines ihrer grössten Bauvorhaben. Obwohl das Gebäude zurzeit im Bauinventar nicht eingestuft ist gelang es, den Baukomplex beim Umbau von 2005 als authentischen Zeitzeugen zu erhalten und weiteren Generationen von Schülerinnen und Schülern zur Verfügung zu stellen. Die Eigentümerschaft und die beteiligten Architekten erkannten den Wert dieser wohl eindrücklichsten modernen Schulanlage Berns. Gemeinsam setzten sie sich dafür ein, dass Raumstrukturen und Ausstattungen erhalten blieben. 

Matzenriedstrasse 113a

Der zweigeschossige Putzbau unter einem Krüppelwalmdach gehört zu den architekturgeschichtlich bedeutendsten Gebäuden im Westen der Stadt Bern. Er ist Teil eines grösseren Gehöfts. Zwischen 2002  und 2004 wurde das architekturgeschichtlich wertvolle Gebäude sorgfältig restauriert und umgebaut. Dank dem Einsatz der Eigentümerschaft konnte das Haus so vor dem drohenden Zerfall gerettet werden. Seither dient das nördliche Zimmer im Erdgeschoss als Raum für Versammlungen, Zusammenkünfte und Feste. Damit hat das Gebäude innerhalb des Gehöfts wieder eine wichtige Funktion erhalten.

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