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Erweiterung Volksschule Marzili

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Aufgrund steigender Kinderzahlen wird für die Volksschule Marzili zusätzlicher Schulraum benötigt. Im Jahr 2013 hat der Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie zur Erweiterbarkeit der Volksschule Marzili in Auftrag gegeben. Die Studie kam zum Schluss, dass im westlichen Teil des Areals die Schulanlage mit einem Neubau erweitert werden kann. Das bestellte Raumprogramm soll nun an diesem Standort realisiert werden.

Projektbeschrieb

Das neue Gebäude umfasst elf Klassenzimmer mit Gruppenräumen für die Mittelstufe, fünf Räume für den Fachunterricht, zwei Räume für Spezialunterricht, eine Tagesschule für 100 Kinder, einen Lehrerbereich sowie die dazugehörenden Nebenräume. Zusätzlich zum Neubau sollen die drei bestehenden Pavillons auf dem Schulareal instandgesetzt und an die neuen Raumanforderungen angepasst werden.

Für die Lösungsfindung wurde ein Projektwettbewerb im offenen Verfahren ausgeschrieben. Von den 41 eingereichten Beiträgen überzeugte das Projekt „PAPILIO“ von der ARGE Hull Inoue Radlinsky Dipl. Arch. ETH GmbH / Wolfgang Rossbauer Architekt ETH/SIA GmbH aus Zürich die Jury am meisten.

Neubau

Der dreigeschossige Neubau beinhaltet im Erdgeschoss eine Tagesschule, einen Mehrzweckraum kombiniert mit einer Bibliothek und ein Klassenzimmer. Zudem werden Räume für den Betrieb des Gebäudes im Erdgeschoss untergebracht. Im ersten Obergeschoss sind acht Klassenzimmer mit Gruppenräumen untergebracht. Hier findet die klassische Schulnutzung statt. Das zweite Obergeschoss beinhaltet je einen Raum für Musikunterricht und textiles Gestalten, zwei Räume für technisches Gestalten sowie zwei Klassenzimmer. Zudem sind ein Aufenthalts- und Arbeitsbereich für Lehrpersonen, Büro für Sekretariat und Schulleitung, Integrative Förderung, Logopädie sowie Nebenräume untergebracht.

Projektziele

Das notwendige Raumprogramm kann an optimalem Standort erfüllt werden. Zudem können die betrieblichen Abläufe innerhalb des Schulkreises verbessert werden. Das Projekt entspricht den Kriterien der Nachhaltigkeit, das Gebäude dem Standard Minergie-P-Eco®.

Termine

Start Projektierung: April 2015
Geplanter Baubeginn: Oktober 2017 Neubau / Juli 2019 Bestandesbauten
Geplanter Bezug: Juli 2019 Neubau / Februar 2020 Bestandesbauten

Kosten

Fr. 29.6 Millionen

Planung

  • Architekt: ARGE Hull Inoue Radlinsky Dipl. Arch. ETH GmbH / Wolfgang Rossbauer Architekt ETH/SIA GmbH
  • Landschaftsarchitektur: extra Landschaftsarchitekten AG, Bern
  • Bauingenieurarbeiten: MWV Bauingenieure AG, Baden
  • Haustechnik: Amstein + Walthert Bern AG, Bern
  • Bauphysik und Akustik: BAKUS Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich

Weitere Informationen.

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