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Erweiterung Volksschule und Kindergarten Burgfeld

Bild Legende:

Der Schulraum im Burgfeld ist heute auf den Kindergarten Burgfeld sowie einen Pavillon an der Biderstrasse verteilt. Um den erforderlichen Mehrbedarf an Schulraum abzudecken, soll das Gemeindehaus an der Burgdorfholzstrasse 35 neu für schulische Zwecke genutzt werden. Immobilien Stadt Bern hat zu diesem Zweck das ganze Gebäude von der Reformierten Kirchgemeinde im Baurecht übernommen. Das Gemeindehaus kann so ergänzend zur bestehenden Wohn- und Quartiernutzung für schulische Zwecke genutzt werden. Der Schulstandort Burgfeld soll zu einer zusammenhängenden Quartierschulanlage aufgewertet und den heutigen Anforderungen angepasst werden.

Projektbeschrieb

Der Umbau des Gemeindehauses Burgfeld in eine Quartierschule hat in der Stadt Bern Pioniercharakter. Ein gleichberechtigtes Nebeneinander zwischen Quartier und Schule soll angestrebt werden. Deshalb wurde das Quartier bereits in der frühen Projektphase im Rahmen eines Mitwirkungsprozesses in das Projekt miteinbezogen. Der Mitwirkungsprozess hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen für eine Mitbenutzung der schulischen Räume wie Mehrzweck- und Turnraum, Tagesschule, und Bibliothek durch das Quartier auf zu zeigen.

Der bestehende Kindergarten und das Gemeindehaus werden umfassend saniert und den aktuell geltenden Anforderungen bezüglich Hindernisfreiheit, Erbebensicherheit sowie Brandschutz angepasst. Auch die haustechnischen Anlagen werden umfassend erneuert. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass im denkmalpflegerisch schützenswerten Kindergartengebäude für den Einbau von zwei Basisstufenklassen mit Gruppenräumen nur geringfügige Änderungen an der Struktur vorgenommen werden, um den ursprünglichen Zustand möglichst zu erhalten. Die schulische Nutzung im Gemeindehaus  sieht vor, zwei Primarklassen, eine Tagesschule, Gestaltungsräume, eine Bibliothek sowie einen Mehrzweckraum im Gebäude unterzubringen.

Durch die Sperrung des Industrieweges (Quartierweg zwischen Kindergarten und Gemeindehaus) kann der notwendige schulische Aussenraum aktiviert werden, der die beiden Liegenschaften zu einer gemeinsamen Schulanlage zusammenwachsen lässt. Der gesamte Aussenbereich wird gestalterisch wie ökologisch aufgewertet und bietet den Schülerinnen und Schülern vielseitige, attraktive und pädagogisch wertvolle Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten.

Projektziele

Mit der Umnutzung des Gemeindehauses können im Burgfeld zwei isolierte Schulstandorte zu einer grösseren Schulanlage zusammengefasst werden. Die neue räumliche Nähe der Klassen ermöglicht den Lehrpersonen im neuen Quartierschulhaus wertvolle neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und vielfältige Begegnungschancen für die Schülerinnen und Schüler. Für die Quartierbevölkerung stehen weiterhin Räumlichkeiten für gemeinnützige Aktivitäten zur Verfügung. Die Schule kann so von den Ressourcen des Quartiers profitieren. Mit den beschriebenen Massnahmen können die Kinder aus dem Burgfeld die Kindergarten- und Primarschulzeit in ihrem Wohnquartier besuchen. Das entspricht der Strategie der Stadt, den Schulkindern zumutbare, selbstständig zu bewältigende Schulwege zu ermöglichen.

Termine

Geplanter Baubeginn: 1. Quartal 2018
Geplanter Bezug: 2. Quartal 2019

Kosten

Fr. 10,087 Millionen

Planung

  • Architektur: m + b architekten, Bern
  • Bauleitung: m + b architekten, Bern
  • Bauingenieurarbeiten: Tschopp Ingenieure, Bern
  • Landschaftsarchitektur: Xeros Landschaftsarchitektur, Bern
  • Elektroingenieurarbeiten: Bering AG, Bern
  • Haustechnik: Ingenieurbüro Züllig, Riederer & Partner, Bern
  • Sanitäringenieurarbeiten: Amstein + Walthert AG, Bern
  • Bauphysik: Grolimund + Partner AG, Bern
  • Gastroplanung: H PLUS S Gastronomiefachplanung GmbH, Ittigen

Weitere Informationen.

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