Vor zwei Jahren haben Reto Nause (CVP) und Mario Imhof (FDP) den Gemeinderat in Bezug auf eine energieeffiziente und sparsame als auch finanziell attraktive Strassenbeleuchtung angefragt (07.000196 Motion Reto Nause (CVP)/Mario Imhof (FDP): LED-Strassenbeleuchtung in Bern bis 2012). In seiner damaligen Antwort hat der Gemeinderat berichtet, dass er die Schweizerische Agentur für Energieeffizienz um Beratung angefragt hat und die Umsetzung des Anliegens der Motionäre in Angriff nehmen will.
Gemäss dem auf der Webseite der S.A.F.E. aufgeschalteten Benchmark lauten die Werte für Bern
Verbrauch spezifisch: 27.0 MWh/km a Grenzwert (GW): 18 MWh/km a
Verbrauch: 9384.0 MWh Ihr Sparpotential: 33.2 c1/0 =3115.5 MWh/a
Dies heisst, dass die Agentur für Energieeffizienz das Sparpotential in der Stadt Bern nach wie vor auf mindestens einen Drittel der gegenwärtigen Kosten veranschlagt. Bei den gegenwärtigen – überschlagenen -Kosten von 1.65 Mio. Franken pro Jahr resultierten mithin mindestens Einsparungen von einer guten halben Million.
Wir fragen den Gemeinderat
1. Wo steht die Stadt Bern in der Umsetzung der vor zwei Jahren angekündigten Energiesanierung der Strassenbeleuchtung?
2. Wie sieht der Umsetzungs-Zeitplan aus?
3. Welche Massnahmen können ergriffen werden, um die Einsparung von mindestens einer halben Million Franken jährlich baldmöglichst zur Entlastung der Stadtkasse umzusetzen?
Bern, 22. Oktober 2009
Interfraktionelle Interpellation BDP/CVP, FDP, GLP, GB/JA!, GFL/EVP (Béatrice Wertli, CVP/Kurt Hirsbrunner, BDP/Mario Imhof, FDP/Jan Flückiger, GLP/Stéphanie Penher, GB/Manuel C. Widmer, GFL), Tanja Sollberger, Rania Bahnan Büechi, Martin Trachsel, Peter Künzler, Tania Espinoza, Susanne Elsener, Daniela Lutz-Beck, Claude Grosjean, Christine Michel, Cristina Anliker-Mansour, Dolores Dana, Pascal Rub, Vinzenz Bartlome, Hans Peter Aeberhard, Conradin Conzetti, Vania Kohli, Claudia Meier, Lea Bill, Rahel Ruch, Natalie Imboden, Urs Frieden