Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern hat mit drei grösseren Anbietern von gemeinwesenorientierten Angeboten Leistungsverträge abgeschlossen.
Es sind dies:
- VBG Bern – Vereinigung für Beratung, Integrationshilfe und Gemeinwesenarbeit
- TOJ – Trägerschaft für die offene Jugendarbeit der Stadt Bern
- DOK – Dachverband für offene Arbeit mit Kindern in der Stadt Bern.
Zudem beauftragte die Direktion für Bildung, Soziales und Sport die Fachhochschule für angewandte Wissenschaften St. Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit, mit einer Standortbestimmung der Angebotsstruktur und möglichen Zukunftsszenarien. Der Abschlussbericht der FHS St. Gallen liegt seit Februar 2008 vor. Er schlägt vor, im Sinne eines Kulturwandels ein Modell für Stadtteilmanagement zu entwickeln und zu diesem Zweck die drei Trägerschaften auf Stadtteilebene zu reorganisieren. Seit November 2008 durchlaufen die beteiligten Stellen einen Organisationsentwicklungsprozess OEP, der kurz vor dem Abschluss steht.
Wir möchten wissen:
1. Welches sind die Resultate der FHS-Studie?
2. Wie ist der OEP strukturiert?
3. Wie hoch sind die Kosten der Studie und der OEP?
4. Welches ist der aktuelle Stand des OEP?
5. Wann wird der Stadtrat über die Reorganisationsmassnahmen unterrichtet bzw. kann dazu Stellung nehmen?
Bern, 22. Oktober 2009
Interpellation Fraktion GLP (Michael Köpfli) und Pascal Rub (FDP), Kathrin Bertschy, Tanja Sollberger, Jan Flückiger, Claude Grosjean