Genera(k)tionen - Für Jung und Alt: Ein Projekt der Direktion für Bildung, Soziales und Sport (BSS)
Die BSS fördert Genera(k)tionen!
Was sind Genera(k)tionen?
Genera(k)tionen sind Veranstaltungen, Begegnungen, Aktivitäten bei denen eine aktive Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen Generationen stattfindet. Unser Projekt heisst "Genera(k)tionen - Für Jung und Alt".
Ziele von Genera(k)tionen
- Vermittlung eines positiven Altersbildes
- Förderung der Solidarität zwischen den Generationen
- Integration und Partizipation der verschiedenen Generationen
Warum Genera(k)tionen?
Generationenübergreifende Erfahrungen prägen unsere Bilder und Werthaltungen gegenüber den „Alten“ bzw. „Jungen“. Positive Begegnungen zwischen Alt und Jung verbessern das gesellschaftliche und das persönliche Bild vom Altern und vom Alter, und es sind wichtige Beiträge zum sozialen Frieden und zur Solidarität zwischen den Generationen. Generationenbeziehungen nehmen innerhalb und vor allem auch ausserhalb der Familien zusehends ab und müssen deshalb gefördert werden.
Beitrag der BSS zur Förderung von Genera(k)tionen
Seit 2004 besteht die Möglichkeit, beim Alters- und Versicherungsamt der Stadt Bern einen Antrag zur finanziellen Unterstützung von Genera(k)tionen einzureichen und ohne grossen administrativen Aufwand einen Beitrag von rund Fr. 500.00 zu erhalten. Diese Möglichkeit wird von Quartiervereinen, Kirchen, Jugendtreffs etc. rege genutzt. Ausserdem unterstützt die BSS seit 2008 Partnerinnen und Partner, welche in den einzelnen Stadtteilen generationenübergreifende Erzählcafés durchführen wollen, organisatorisch und finanziell.
Eine Auswahl der 2009 durchgeführten, von der BSS mitfinanzierten Genera(k)tionen
- Bern singt - Liederpaten für Kindergärten: Rund 40 SeniorInnen besuchen einmal die Woche Kindergärten und lehren die Kinder älteres und vergessenes Singgut (Projekt des Konservatoriums Bern).
- Ferienbörse in der Länggasse: Während einer Woche in den Frühlingsferien erledigen Jugendliche für ältere Menschen kleinere Aufträge wie Fenster putzen, Gartenarbeiten, Einkaufen etc.
- Domicil Bethlehemacker: Jugendliche begleiten PflegeheimbewohnerInnen wöchentlich auf einem Spaziergang.
- Kindertreff Tscharnerguet: Töggelikasten mit richtigen Menschen; Turnier mit Jung und Alt.
Sind Sie interessiert, selbst eine Genera(k)tion durchzuführen und brauchen fachliche Unterstützung? Brauchen Sie Informationen zu den finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten der Stadt?
Melden Sie sich bei Nicole Stutzmann, Alters- und Versicherungsamt der Stadt Bern, Telefon 031 321 63 65, nicole.stutzmann@bern.ch (Gesuchsformular).
Beispiele von erfolgreich durchgeführten Generationenprojekten aus der ganzen Schweiz: www.generationen.ch