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Fakten


Hier finden Sie einige Eckzahlen zur ausländischen Bevölkerung in der Stadt Bern. Weitere Informationen finden Sie bei den Statistikdiensten der Stadt Bern.

Räumliche Verteilung der ausländischen Wohnbevölkerung in der Stadt Bern

22,1 Prozent aller Personen, die in der Stadt Bern wohnen, haben keinen Schweizer Pass. In den einzelnen Stadtteilen bewegt sich der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung in einer Bandbreite zwischen 15,0 % (Kirchenfeld-Schosshalde) und 30,8 % (Bümpliz-Oberbottigen). Eine Grafik zur räumlichen Verteilung der ausländischen Wohnbevölkerung in der Stadt Bern finden Sie hier.

Herkunft der ausländischen Wohnbevölkerung in den Jahren 2000 und 2010

In der Stadt Bern lebten Ende 2010 Menschen aus 160 Nationen. Etwas mehr als acht von zehn ausländischen Personen verfügen über einen europäischen Pass.

 

Mit 6342 Personen sind die Deutschen die grösste ausländische Bevölkerungsgruppe, gefolgt von Personen aus Italien, Spanien, Portugal, der Türkei, Mazedonien, dem Kosovo und Sri Lanka.

 

Zur Entwicklung der grössten in Bern vertretenen Nationen zwischen dem Jahr 2000 und 2010: Die Zahl deutscher Staatsangehöriger ist um fast 4000 angestiegen. Keine andere ausländische Gemeinschaft wies in den letzten zehn Jahren ein so grosses Wachstum auf. Am zweitstärksten zugenommen hat der Bestand portugiesischer Staatsangehöriger (+ 254), gefolgt von französischen (+ 192), brasilianischen (+ 180), mazedonischen (+ 172) und österreichischen (+ 138) Bürgerinnen und Bürgern.

 

Die grössten Bestandesabnahmen in den vergangenen zehn Jahren verzeichnen demgegenüber so klassische Einwandererländer wie Italien (– 1375 Personen) und Spanien (– 1332), aber auch Sri Lanka (– 669), Kroatien (– 318), Bosnien-Herzegowina (– 257), Kosovo (– 245), Serbien (– 148) und die Türkei (– 134). Einerseits können diese Rückgänge mit Aus- oder Rückwanderung, andererseits mit Einbürgerungen erklärt werden.

 

Die Tabelle mit den bevölkerungsstärksten Nationen in der Stadt Bern finden Sie hier.

Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung seit 1995

Zwischen 1995 und 2010 ist die ausländische Wohnbevölkerung um knapp 4000 Personen gewachsen. Fast ein Drittel dieser Zunahme entfällt auf Bürgerinnen und Bürger europäischer Staaten. Rund je ein Viertel kommt aus asiatischen und afrikanischen, ein Fünftel aus amerikanischen Ländern.

 

Ende 2010 stammen 78 % aller ausländischen Staatsangehörigen aus dem europäischen Raum, 11 % kommen aus dem asiatischen, 6 % aus dem afrikanischen und 5 % aus dem amerikanischen Kontinent.

 

Eine Grafik, welche die Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung seit 1995 darstellt, finden Sie hier.

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