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Städtekoalition gegen Rassismus
Die Stadt Bern engagiert sich gegen Rassismus
2009 ist die Stadt Bern der Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus beigetreten und setzt seither einen umfassenden Aktionsplan gegen Rassismus um.
Die Europäische Städte-Koalition ist Teil der Internationalen Koalition, welche 2004 von der UNESCO initiiert wurde. Ziel ist es, ein internationales Netzwerk von Städten einzurichten, die sich gemeinsam gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen. Weltweit wurden sechs verschiedene regionale Koalitionen gebildet, die eigene Aktionsprogramme ausarbeiten. So wurde am 10. Dezember 2004 in Nürnberg die „Europäische Städte-Koalition gegen Rassismus“ gegründet und ein 10-Punkte-Aktionsplan mit konkreten Handlungsfeldern verabschiedet.
Als Mitglied der Europäischen Städte-Koalition hat die Stadt Bern die Möglichkeit, sich mit anderen Städten in der Schweiz und in ganz Europa zu vernetzen, die dasselbe Ziel verfolgen.
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Was die Stadt Bern konkret tut
Die Mitgliedsstädte der Koalition verpflichten sich zur Erarbeitung und Umsetzung eigener Massnahmen im Rahmen des Aktionsplans. Der Aktionsplan der Stadt Bern umfasst 37 Massnahmen, die bis 2013 umgesetzt werden. 2013 sollen weiterführende und neue Massnahmen formuliert werden.
Alle 37 Massnahmen finden Sie im Aktionsplan der Stadt Bern.
Einige der bereits erfolgreich umgesetzten Massnahmen werden hier aufgelistet:
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Aktionswoche gegen Rassismus
Rassistische Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit wirken
ausgrenzend. Deshalb hat Rassismus in Bern keinen Platz. Das sollen möglichst viele
Menschen wahrnehmen und möglichst viele sollen sich am Engagement der Stadt
beteiligen. Darum hat die Stadt Bern die Aktionswoche gegen Rassismus ins Leben gerufen.
Sie findet vom 21. bis 28. März 2012 zum zweiten Mal statt und wird vom
Kompetenzzentrum Integration koordiniert. Eine Woche lang führen viele
verschiedene Akteurinnen und Akteure unterschiedliche Aktivitäten durch. Das Programm der 2.
Aktionswoche gegen Rassismus finden Sie ab Februar an dieser Stelle. Die Aktionswoche gegen Rassismus wird ausserdem von einem
prominenten Unterstützungskomitee getragen, dem unter anderem Stadtpräsident
Tschäppät, Miss Schweiz Alina Buchschacher und YB-Torhüter Marco Wölfli
angehören.
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Die Aktionswoche auf facebook finden Sie hier.
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Merkblatt Einlassverweigerung
Leider kommt es auch in der Stadt Bern immer wieder zu Fällen rassistischer Einlassverweigerungen an Disco- und Bareingängen. Die Gewerbepolizei der Stadt Bern hat deshalb 2009 gemeinsam mit dem gggfon und der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR ein Merkblatt und eine Checkliste für Lokalbetreiberinnen und -betreiber erarbeitet. Diese wurden an sämtliche Clubbetreiberinnen und -betreiber versandt und können auf der Website des gggfon heruntergeladen oder beim gggfon bestellt werden.
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Forum zu Diskriminierung
Das Forum der Migrantinnen und Migranten wird jährlich zu einem wechselnden Thema durchgeführt. Für das 8. Forum, das 2009 stattfand, wurde das Thema Diskriminierung gewählt. Die Diskussionen dienten dazu, speziell von rassistischer Diskriminierung betroffene Lebensbereiche zu benennen und den Handlungsbedarf festzustellen. Weitere Informationen zum Forum und den Tagungsbericht finden Sie hier.
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Kompetenzzentrum Integration
Effingerstrasse 21
Postfach 8125
3001
Bern
031 321 60 36
Anfahrt:
Linien 3, 6, 7, 8 und 17
Haltestelle Kocherpark
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