2.2 Ausbildungsprofile / Berufsbezeichnung
Profil B
Kauffrau / Kaufmann Basisbildung. Arbeiten mit mehrheitlich ausführendem Charakter (ehemals Bürolehre). Schwerpunkt im Lernbereich Informatik, Kommunikation, Administration.
Profil E
Kauffrau / Kaufmann erweiterte Grundbildung. Arbeiten mit hohem Grad an Selbstständigkeit. Schwerpunkt im Lernbereich Wirtschaft und Gesellschaft, zwei Fremdsprachen.
Profil M
Kauffrau / Kaufmann erweiterte Grundbildung mit integrierter Berufsmaturität. Ermöglicht den Lernenden nach Erwerb des Berufsmaturitätsabschlusses die Zulassung zu einer Fachhochschule.
Für die Ausbildung bei der Präsidialdirektion dient das Profil E als Basis. In Ausnahmefällen sind jedoch auch die Profile B und M möglich.
2.3 Schuluntericht / Kurse
Die kaufmännische Ausbildung beginnt mit einem Basiskurs im Bildungszentrum für Wirtschaft und Dienstleistung. In dieser Phase erwerben die Lernenden fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten für die betriebliche Ausbildung. Der Basiskurs dauert bis zum ersten überbetrieblichen Kurs und ist so ausgestaltet, dass die Lernenden pro Woche drei Tage in der Schule und zwei Tage im Betrieb sind.
Nach dem Basiskurs besuchen die Lernenden den Berufsschulunterricht in einem degressiven Modell: im ersten und zweiten Lehrjahr je zwei Tage, im dritten Lehrjahr einen Tag.
Die unterrichteten Fächer:
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Information, Kommunikation, Administration (IKA)
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Wirtschaft und Gesellschaft (W+G)
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Deutsch
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Französisch
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Englisch
Im Laufe der drei Lehrjahre sind an der Berufsschule zwei Ausbildungseinheiten (AE) und eine selbständige Arbeit (SA) zu absolvieren. Darin bearbeiten die Lernenden fächerübergreifende Themen.
Die Einführung in die Instrumente des Modelllehrgangs für Kaufleute und die spezifischen Branchenthemen erfolgt in vier überbetrieblichen Kursen.