Newsletter der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann
Aktuelles zur Lohngleichheit, eine Rüge des Bundesgerichts und eine breite Palette von Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag am 8. März erwarten Sie in unserem Newsletter.
Newsletter 1/2012
Neuer Lohngleichheitstest für KMU
Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden können mit dem Selbsttest Logib überprüfen, ob sie die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern einhalten. Stadt und Kanton Bern erproben nun ein neu entwickeltes Instrument zur Überprüfung der Lohngleichheit von Frauen und Männern in kleinen und mittleren Unternehmen. An den Tests können sich Berner KMU mit weniger als 50 Mitarbeitenden beteiligen.
Projektbeschrieb KMU-Tool
Information für Unternehmen
Logib
Tagungsdokumentation «Aktionspläne Gleichstellung»
Zur Tagung «Aktionspläne Gleichstellung», die am 1. September 2011 in Bern stattfand und Einblicke in die laufende Umsetzung der Aktionspläne verschiedener Städte gab, sind nun die entsprechenden Unterlagen abrufbar. Referate, Präsentationen, Aktionspläne Gleichstellung und Unterlagen zur Gleichstellungscharta können herunter geladen werden. Tagungsdokumentation
Eidgenössische Wahlen 2011 - mehr Frauen in die Politik
Zwar besteht im Bundesrat seit Ende 2010 eine Frauenmehrheit, das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass im Nationalrat derzeit mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen politisieren und im Ständerat viermal so viele. Die schweizerischen Frauendachverbände rufen auf, mehr Frauen in die Politik zu wählen. Mit der Initiative «Frauen bauen Zukunft» wandten sie sich in einem Brief an die Parteien mit der Frage, wie sie die Frauen in ihrer Partei gezielt fördern und die Empfehlungen des UNO-Frauenrechtsübereinkommens CEDAW nach einer stärkeren Frauenpräsenz im Parlament umsetzen wollen. Die Antworten der Parteien wurden von der Politologin Dr. Regula Stämpfli analysiert und anlässlich einer Pressekonferenz im September 2011 präsentiert. Studie
Lohngleichheitsüberprüfung Stadtverwaltung
Die Stadt Bern überprüft regelmässig ihre Löhne. 2006 betrug der Unterschied zwischen den Frauen- und Männerlöhnen 2,8 %. 2009 sank er auf 1,5 %. 2011 zeigt sich eine leichte Verschlechterung, die immer noch unterhalb der Toleranzschwelle liegt: unter gleichen Voraussetzungen verdienen die städtischen Mitarbeiterinnen 2,2 Prozent weniger als ihre Kollegen. Die Stadt Bern hat kürzlich beschlossen, der Initiative «Lohngleichheitsdialog» beizutreten. Mit der Teilnahme verpflichtet sie sich, ihr Lohnsystem auf allfällige Lohndiskriminierungen zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu bekämpfen. Medienmitteilung