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Gender Mainstreaming

Was ist Gender Mainstreaming?

„Gender Mainstreaming besteht in der (Re)-Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung politischer Gestaltungsprozesse mit dem Ziel, dass die daran beteiligten Akteurinnen und Akteure die Perspektive der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen, auf allen Ebenen und in allen Phasen des Prozesses mit einbeziehen“ (Definition des Europarates, 1998).

Gleichstellung als Querschnittaufgabe in der Stadt Bern – Beispiele

Aktionsplan: Nach ihrem Beitritt zur Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene Anfang 2007 hat die Stadt Bern 2008 als erste Schweizer Stadt einen umfassenden Aktionsplan in Kraft gesetzt. Er soll die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen des Lebens in der Stadt fördern. An der Umsetzung der insgesamt 46 Massnahmen für die Jahre 2009-2012 sind alle Direktionen und zahlreiche Dienststellen direkt beteiligt - das ist ein wichtiger Schritt zur Verankerung der Gleichstellung als Führungsaufgabe in der ganzen Stadtverwaltung.

Personalpolitik: Die Stadtverwaltung hat im Rahmen ihres Personalentwicklungs- und Gleichstellungskonzeptes Ziele definiert und zur Zielerreichung diverse Instrumente für Linienvorgesetzte entwickelt. Förderung des Frauenanteils, die Schaffung von mehr Teilzeitstellen in typischen Männerdomänen sowie im Kader sind zentrale strategische Ziele. Die Umsetzung sowie Massnahmendefinition liegt bei den Direktionen und Abteilungen. Sie werden fachlich und inhaltlich durch das Personalamt und die Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann unterstützt. Controllingbericht mit Kennzahlen zur Gleichstellung geben Auskunft über die Fortschritte in der Entwicklung.

Studie „Kulturförderung unter der Gleichstellungslupe“: Kommen Kultur schaffende Frauen und Männer gleichermassen in den Genuss von Fördermitteln durch die Stadt Bern? Ergebnis der Studie: Im Jahr 2003 haben 33% Frauen in den untersuchten Sparten bei der Abteilung Kulturelles Gesuche für Förderbeiträge eingegeben, insgesamt betrugt der Frauenanteil der Geförderten 26% und die Summe der Fördergelder an Frauen 23%. Die Studie «Kulturförderung unter der Gleichstellungslupe» von Iris Frey, Judith Estermann, Thomas Beyeler Moser ist kostenlos zu beziehen bei gleichstellung@bern.ch.

Gender Mainstreaming im "Kompetenzzentrum Jugend und Familie Schlossmatt", d.h. beispielsweise genderbezogene Weiterbildungen, Geschlechterkompetenz als eines der Kriterien bei der Personalwahl, Erarbeitung der Angebote des "Kompetenzzentrums Jugend und Familie Schlossmatt" mit Blick auf beide Geschlechter und vieles mehr. Auskünfte über die diversen Instrumente sowie Erfahrungen mit Gender Mainstreaming im "Kompetenzzentrum Jugend und Familie Schlossmatt" erteilt der Bereichsleiter michel.broccard@bern.ch.

Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann
Junkerngasse 47
Postfach
3000 Bern 8

031 321 62 99

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag:
08.30 - 12.00 Uhr und
14.00 - 17.00 Uhr

Anfahrt:

Linie 12 bis Haltestelle Rathaus