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Subers Bärn

Die Stadt Bern kämpft aktiv gegen Littering. Denn herumliegender Abfall ist nicht nur schlecht fürs Stadtbild, sondern auch für die Steuerzahlenden: Sie müssen für die Entsorgungskosten aufkommen. Mit der Kampagne «Subers Bärn – zäme geits!» setzt die Stadt auf Prävention – und ausserdem auf Zusatzreinigungen und gezielte Repression.

Achtlos weggeworfener Abfall auf unseren Strassen, Trottoirs und Plätzen verursacht der Stadt Bern jedes Jahr hohe Kosten. Und auch unser Partner Bernmobil investiert immer mehr Zeit und Geld in die Reinigung von Fahrzeugen und Anlagen. Damit sich dies ändert und in der breiten Bevölkerung ein Umdenken stattfindet, lancieren wir jedes Jahr gemeinsam eine Kampagne, welche die Bernerinnen und Berner auf informative und humorvolle Weise auf die Problematik aufmerksam macht.

Gemeinsam gegen Littering

Im Sommer 2018 schliessen sich zwölf Aare-Gemeinden zusammen und kämpfen gemeinsam gegen Littering. Im Fokus der Aktion stehen die vielen Grill- und Picknick-Plätze entlang der Aare, die in der heissen Jahreszeit rege genutzt werden.

Ob Aareböötler, Wanderinnen oder Bädeler – im Sommer bevölkern die Bernerinnen und Berner die Ufer der Aare. Nach dem Sonnenbad und dem Grillfest bleiben leider immer wieder beträchtliche Mengen Abfall liegen.

Um die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren, haben sich auf Initiative der Gemeinde Münsingen hin zwölf Aare-Gemeinden – Allmendingen, Belp, Bern, Heimberg, Jaberg, Muri, Rubigen, Steffisburg, Thun, Uttigen und Wichtrach – zu einer gemeinsamen Aktion gegen Littering zusammengeschlossen. Mit verschiedenen humorvollen und doch ziemlich direkten Plakaten an ausgesuchten Grill- und Picknick-Plätzen entlang der Aare fordern sie die Besucherinnen und Besucher auf, ihren Abfall nicht liegen zu lassen.

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clean place – fair place

In der Stadt Bern stehen rund 1300 öffentliche Abfallkübel. Die grosse Mehrheit davon, nämlich rund 870 Stück, sind 35-Liter-Abfallkübel, die täglich teils mehrfach geleert werden müssen. Nun sollen die kleinen Schritt für Schritt durch grosse 110-Liter-Kübel ersetzt werden.

Das Freizeitverhalten der Bevölkerung hat sich in den letzten Jahren verändert, der öffentliche Raum wird immer stärker benutzt: Auf den Strassen und Plätzen wird gegessen, getrunken und konsumiert – was sich auch auf die Abfallmenge auswirkt. Eine Verwendung der 35-Liter-Abfallkübel ist deshalb nicht mehr zeitgemäss. Entsorgte man früher in öffentlichen Abfallkübeln etwa ein benutztes Taschentuch, ein Brötchensäcklein oder eine Zigarettenschachtel, ist der heutige Abfall geprägt von Take-away-Schachteln, Pet-Flaschen, Getränkedosen und sonstigen voluminösen Verpackungen – alles Abfälle, welche den 35-Liter-Kübel schnell an seine Aufnahmekapazitäten bringen und ihn überquellen lassen – besonders am Wochenende.

Um auf die veränderte Situation zu reagieren, hat die Stadt Bern beschlossen, die 35-Liter-Abfallkübel allmählich flächendeckend durch 110-Liter-Kübel zu ersetzen. Der neue Kübel des «Typs Bern», den die Stadt entwickeln liess, ist modulartig aufgebaut und kann den Bedürfnisse der verschiedenen Standorte entsprechend eingesetzt werden. Nach einer intensiven Testphase des Prototyps erfolgte im März 2018 die erste Auslieferung. Inzwischen sind die 35-Liter-Abfallkübel an den Tramstationen in der Stadt Bern allesamt durch 110-Liter-Kübel ersetzt. Nun sollen Step by Step auch alle anderen Kübel in der Stadt Bern ausgewechselt werden.

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Haltestelle
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Konzept Abfallkübel

Umweltunterricht an Schulen

Entsorgung + Recycling Stadt Bern unterrichtet seit einigen Jahren in Kindergärten und Schulen zu den Themen «Abfall und Konsum» sowie immer aktuell «Littering- und Ressourcen».

Der bewusste Umgang mit Abfällen und natürlichen Ressourcen soll geschult, Kinder und Jugendliche von Kindergarten bis Berufsfach-/Mittelschule sollen für das Thema sensibilisiert werden. Ein Einsatz, der sich lohnt. So gehen z. B. die Jugendlichen unter Anleitung von ausgebildeten Fachlehrkräften der wachsenden Problematik des Litterings (Abfall) auf den Grund. Unter dem Motto «Tatort Littering» suchen die Schülerinnen und Schüler als lokale Reporter auf Plätzen und Strassen in der Stadt Bern nach Gründen und Auswirkungen von Littering.

Weitere Informationen, Flyer und Dokumente finden Sie hier: Link

Knigge in Tram und Bus

BERNMOBIL macht seit einigen Jahren mit gezielten Informationskampagnen auf den Knigge in Tram und Bus aufmerksam.

Bereits kleine Gesten können Grosses bewirken und einen wichtigen Beitrag zum Fahrkomfort leisten. Damit sich Fahrgäste in den Fahrzeugen von BERNMOBIL sicher und wohl fühlen, ist gegenseitige Rücksichtnahme von grosser Bedeutung. Mit Hinweisen auf den Bildschirmen in den Fahrzeugen und auf den BERNMOBIL-Onlinekanälen werden Fahrgäste für das Thema sensibilisiert. Zudem liegen in Tram und Bussen, im Libero-Shop (Bubenbergplatz 5) und im Infocenter (Bärenplatz 8) Broschüren auf.

Mit dem BERNMOBIL-Knigge jederzeit sicher und respektvoll unterwegs. Der Knigge zum Nachlesen: hier
Weitere Informationen finden Sie: hier

Aktionen 2018

ganzes Jahr Zusatzreinigung ÖV-Haltestellen, Kampf gegen Wildplakatierung, Abfallunterricht
März - Oktober Abendreinigung Innenstadt, Aktion "div. Putzaktionen in Wäldern und Quartieren"
April - Oktober Abfallcontainer vor Clubs und Lokalen Obere Altstadt bis Bierhübeli
April - Oktober Wochenend-Reinigung der wichtigsten Parkanlagen
Mai Umweltbotschafter IGSU
September Clean-up-Day

Weitere Informationen.

Kontakt

Tiefbauamt Telefon +41 31 321 64 75

Hotline Littering:
Telefon 079 669 40 00

Allgemeine Fragen der Abfallentsorgung:
entsorgung@bern.ch

Allgemeine Fragen der Strassenreinigung:
tiefbauamt@bern.ch

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