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20 Nitya Zimmermann und Yahya Dalib

"Die Konfrontation mit Vorurteilen und scheinbar unüberbrückbaren Unterschieden forderte uns heraus."

Bild Legende:

«Es war eine schicksalhafte Begegnung an einem sonnigen Tag am Walensee, als ich meinen heutigen Mann zum ersten Mal sah. Der Beginn unserer noch ungeschriebenen Geschichte war nicht ganz einfach. Ich wurde eingeladen, offen und respektvoll auf die Welt zu blicken. Unser gemeinsamer Start als junge Familie mit zwei Kindern war überwältigend, wie das jeder gemeinsame Start sein muss. Die Konfrontation mit Vorurteilen und scheinbar unüberbrückbaren Unterschieden forderte uns heraus. Um unsere beruflichen Möglichkeiten zu verbessern und mehr ‹Gleichgesinnte› zu finden, entschieden wir uns, den schönen Bergsee zu verlassen. Aber wohin? Wo könnte unser Leben wohl am besten gelingen?

Etwas abenteuerlich dachten wir uns, möglichst weit in Richtung Westschweiz umzuziehen. Wir entschieden uns für Bern. Mit dem Auto und unseren noch kleinen Kindern auf dem Rücksitz, machten wir Tagesausflüge dorthin. Auf langen Spaziergängen mit Picknick lernten wir die unterschiedlichen Quartiere der Stadt kennen. Bern hat uns von Anfang an gefallen. Es war eine gute Wahl. Die Stadt fasziniert uns bis heute mit ihrer Buntheit und Offenheit, ihren netten Leuten aus allen Weltteilen, den kreativen und gesellschaftskritischen Ecken und all den Plätzen zum Wohlfühlen. Allen voran die Ufer der Aare. Die Gründung der ‹Help Somali Organization› war eine logische Konsequenz, etwas aus dieser schicksalhaften Begegnung zu gestalten. Hier in Bern, für die Heimat meines Mannes. Aktuell mit der Planung eines solarbetriebenen Brunnens im Dürregebiet Somalias.»

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