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Informationen zu den Kursen

Der Leitfaden zu den besonderen Massnahmen im Kindergarten und in der Volksschule (IBEM) des Kantons Bern beschreibt in groben Zügen die Art und Weise, wie die Kurse für begabten Schülerinnen und Schüler durchgeführt werden sollen. Die dataillierte Umsetzung in der Stadt finden Sie am Ende der Seite.

Mädchen schaut durch ein Mikroskop
Bild Legende:

Begriffserklärung

Gemäss Leitfaden  der Erziehungsdirektion wird von intellektuell ausserordentlicher Begabung beziehungsweise Hochbegabung dann gesprochen «wenn der Entwicklungsstand gesamthaft oder in mehreren Bereichen in ausgeprägtem Masse über demjenigen der entsprechende Altersgruppe liegt». Hochbegabung wird mit einem Wert im Intelligenztest von ≥ 130, mit einer Standardabweichung von 15 (Wechsler Skala), gleichgesetzt. Dies trifft auf rund zwei Prozent aller Schülerinnen und Schüler zu.

Zielsetzung

Der Leitfaden der Erziehungsdirektion über die Integration und besondere Massnahmen im Kindergarten und in der Volksschule IBEM formuliert das Ziel, dass «Schülerinnen und Schüler mit einer ausserordentlichen intellektuellen Begabung rechtzeitig erkannt und mit geeigneten Angeboten gefördert werden sollen» (siehe Leitfaden, Seite 12). Mit einem spezifischen Förderprogramm sollen Schülerinnen und Schüler mit einer Hochbegabung schulisch, sozial und emotional in die Regelschule integriert werden. Dies geschieht durch:

  • Vermitteln von Anregungen und Erfahrungen auf hohem Niveau,
  • Arbeiten, Lernen und sich Eingliedern in Gruppen von Gleichaltrigen,
  • Schaffen von sozialen Kontakten in Gruppen von Schülerinnen und Schülern mit grossem Wissensdurst und hoher Motivation,
  • Erwerben von Techniken zur Selbstorganisation, zum entdeckenden Lernen und zur Arbeitsgestaltung.

Fachpersonen zur Förderung ausserordentlicher Begabungen

Die Lehrkräfte respektive Fachpersonen zur Förderung von Hochbegabten sind in erster Linie «Lernhelferinnen und Lernhelfer», welche die Lernautonomie der Schülerinnen und Schüler durch die Vermittlung geeigneter Lerntechniken fördern. Sie leiten die Kinder dazu an, für den Lernprozess und die Entwicklung der ausserordentlichen Begabungen auch Eigenverantwortung zu übernehmen. Sie helfen den Schülerinnen und Schülern, sich die notwendigen Informationen zur Erreichung ihrer Lernziele zu beschaffen und kontrollieren deren Lernfortschritte. Sie können auch direkt Fachwissen vermitteln. Diese Fachpersonen müssen nicht unbedingt über ein Lehrpatent verfügen, jedoch über einen pädagogisch geschickten Umgang mit Schülerinnen und Schülern verfügen. Sie müssen flexibel und kreativ sein und die Schülerinnen und Schüler für ihr Spezialgebiet und das entsprechende Spezialwissen begeistern können.

Durchführung der Förderkurse

Die Fachpersonen erarbeiten mit ihren Schülerinnen und Schülern ein Programm oder ein Projekt, oder sie machen Themenvorschläge und schreiben Förderkurse aus. Die Ziele werden hochgesteckt, sollten aber nicht unrealistisch sein. Für die Durchführung der Förderkurse sollten die Kinder und Jugendlichen einigen Zeitaufwand betreiben, damit sie lernen, an einer Arbeit dran zu bleiben und nicht schon nach kurzer Zeit das Interesse zu verlieren.

Teilnahmeberechtigt an diesen Kursen sind alle durch die Schulleitung - aufgrund eines Antrags der Erziehungsberatung - zugewiesenen Schülerinnen und Schüler. Die Teilnahme ist jedoch für die Einzelnen fakultativ. Eine Anmeldung gilt jeweils für ein ganzes Schuljahr. Die Fachpersonen nehmen mit den Lehrerinnen und Lehrern ihrer zugeteilten Schülerinnen und Schüler Kontakt auf und sind für einen regelmässigen Informationsaustausch verantwortlich. Sie regen an, dass im Rahmen der Regelklassen über die Aktivitäten in den Förderkursen wie über Ergebnisse und Produkte berichtet wird.

Leistungsnachweise und Produktpräsentation

Die Schülerinnen und Schüler erstellen mit Hilfe der Lehrkräfte Dokumentationen über ihre Leistungen. Sie können die erarbeiteten Produkte in geeigneter Form präsentieren. Die Dokumentationen sind so zu gestalten, dass sie in die persönlichen Portfolios der Projektkinder aufgenommen werden können.

Umsetzung in der Stadt Bern

Auf der Basis der Vorgaben des Kantons Bern hat die Stadt Bern die Begabtenförderung in einem Konzept dokumentiert.

Weitere Informationen.

Kontakt

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