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Interview mit Margrith Beyeler

Nach 25 Jahren Pause begeht Bern wieder ein Stadtfest. Es findet vom 19. bis 21. August 2016 statt. Austragungsort ist der Stadtteil Bümpliz-Bethlehem. Margrith Beyeler, Präsidentin des Vorstands des Vereins Stadtfest Bern, erläutert den Stand der Vorbereitungen.

Margrith Beyeler, Präsidentin Vorstand Verein Stadtfest Bern
Bild Legende:

Frau Beyeler, endlich wieder ein Stadtfest für die Bundesstadt. Dürfen sich die Bernerinnen und Berner auf etwas Aussergewöhnliches freuen?

Margrith Beyeler: Auf jeden Fall. Der Anlass wird ganz anders sein als das letzte Stadtfest, welches in der Innenstadt stattfand. Das Festgelände 2016 ist Bümpliz-Bethlehem. Wir wollen ein vielfältiges und originelles Fest für die gesamte Bevölkerung auf die Beine stellen und Jung und Alt eine Fülle von Aktivitäten bieten. Es soll für jeden Geschmack etwas dabei sein. Wir hoffen auf über 100‘000 Besucherinnen und Besucher. Das wird eine einmalige Sache.

Sie sind als Präsidentin des Vorstands des Vereins Stadtfest Bern 2016 für die Ausrichtung des Festes zuständig. Wie sind die Vorbereitungsarbeiten organisiert?

Beyeler: Der breit abgestützte, kompetente Vorstand unterstützt mich tatkräftig. In einem ersten Schritt haben wir die Leitung des Organisationskomitees besetzt. Es ist in acht Ressorts unterteilt und zuständig für die operativen Arbeiten. Weiter haben wir das Grobkonzept und die Ressortplanung erarbeitet, das Sponsoringdossier zusammengestellt und die allgemeinen Spielregeln festgelegt.

In die Festorganisation sind viele Mitarbeitende der Stadtverwaltung eingebunden. Wo zum Beispiel?

Beyeler: Jedes Ressort, sei es Speis und Trank, Marketingkommunikation, Sicherheit, Infrastruktur, Verkehr und Signalisation, wird von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Stadt geführt. Es sind alle fünf Direktionen vertreten. Es ist eine Freude mitzuerleben, wie motiviert sich die städtischen Mitarbeitenden direktionsübergreifend für das Stadtfest engagieren. Ich spüre viel Kompetenz und Herzblut.

Ein solcher Anlass lässt sich nicht ohne Partner realisieren. Wer unterstützt die Stadt?

Beyeler: Die Hauptsponsoren sind die Migros Aare/Westside, die Burgergemeinde Bern und Die Mobiliar. Mit weiteren Sponsoren sind wir noch im Gespräch. Der Stadtrat hat für das Fest eine halbe Million Franken gesprochen. Den gleichen Betrag sollen die Sponsorengelder ausmachen. Das Gesamtbudget beträgt rund eine Million Franken.

Wo genau in Bümpliz-Bethlehem wird das Fest ausgetragen?

Beyeler: Wir bespielen vier offizielle Festplätze: den Gilberte-de-Courgenay-Platz mit dem Brünnengut, den Europaplatz, das Zentrum Bümpliz und den Chilbiplatz. Auf Letzterem findet als eigenständiger Teil des Stadtfestes die Bümplizer Chilbi statt. Diese vier Plätze sind die Hauptschlagadern des Festes. Aber auch abseits wird es jede Menge Aktivitäten zu entdecken geben. Wir wollen das weitläufige Gelände gut erschliessen, damit die Besucherinnen und Besucher bequem zu Fuss oder mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sind. Zudem wird ein gutes Park-and-Ride-Angebot bereit stehen.

Das Festprogramm nimmt allmählich Gestalt an. Lässt sich darüber bereits etwas sagen?

Beyeler: Die Angebote gehen zurzeit bei uns ein. Wir sichten sie und schauen, was möglich ist und was nicht. Wir streben eine hohe Partizipation interessierter Organisationen und Gruppierungen an und wünschen uns, dass vieles aus der Bevölkerung heraus geschieht. Es ist uns ein grosses Anliegen, dass die Bernerinnen und Berner selber aktiv mitmachen. Sie sollen nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer sein, sondern das Fest mit eigenen Beiträgen bereichern.

Interview: Peter Brand, Informationsdienst Stadt Bern. Der Text wurde ursprünglich abgedruckt in der Mitarbeitendenzeitschrift MAZ 4/2015.

 

 

 

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