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Res Schmid - Gebrüder Marti

Sonntag, 21. August, 14.00 - 15.00 Uhr, Bühne Brünnengut

Zum Programm am Sonntag

Über Res Schmid - Gebrüder Marti

Im Jahr 1983 schlossen sich ein Viertel der legendären „Schmidbuebe, Bantigen“ mit drei Vierteln der „Huusmusig Marti, Jegenstorf“ zu einer einmaligen Formation zusammen. Am Anfang erwies sich der Name „Bärner Ländler Transfer“ als Zungenbrecher, viele Veranstalter hatten Mühe damit. So einigte man sich auf die Namen der Interpreten: Res Schmid-Gebrüder Marti. Von Beginn weg gelang es den vier Bernern, eine unverwechselbare Identität zu finden. Was diese Musikanten auszeichnet, ist ihre Vielfältigkeit, gepaart mit Perfektion in der Ausführung.

Die Hauptmusikrichtung ist und bleibt zwar die Ländlermusik, doch die Lust am Experimentieren war von Anfang an vorhanden. „Wir bleiben einer Linie treu, die bereits vor 20 Jahren Ueli Mooser aufgezeigt hat“, pflegt etwa Res Schmid zu sagen, wenn das Quartett ausländische Folklore-Elemente interpretiert. Dazu kommt, dass Hektor eine klassische Klavierausbildung genoss und früher als Klarinettist in einer Jazzband spielte. Daniel und Markus spielten zusammen in einer Rockband.

Mit der gleichen Sorgfalt nimmt sich das Quartett auch dem einheimischen Musikgut an, seien es Kompositionen für das Schwyzerörgeli von Josias Jenny, welche Res und Daniel mit einer unvergleichlichen Virtuosität und Originalität interpretieren oder Kompositionen des brillanten Klarinettisten Karli Oswald, welche Höku scheinbar mühelos meistert.

Regelmässig im Tonstudio

Bereits drei Jahre nach der Gründung entstand die erste Produktion "Starche Tubak" mit Eigenkompositionen und eher traditioneller Ländlermusik. Da alle vier leidenschaftliche Eishockeyfans sind, lag es auf der Hand, dass die folgende Produktion "Mit Ländler am Pögg" betitelt wurde. Den Rahmen des bislang üblichen sprengte die Produktion "Örgelizauber". Dazu Res Schmid: "Viele Instrumente wie zum Beispiel Klavier, Klarinette oder Gitarre werden in verschiedenen, zum Teil sehr unterschiedlichen Stilrichtungen wie Klassik, Jazz, Rock oder Ländlermusik verwendet. Meiner  Meinung nach eignet sich auch das Schwyzerörgeli zu vielseitigerem Einsatz als allgemein bekannt Ist. Selbst als grosser Ländlerfan bin ich oft davon fasziniert, wie anmutig und oft zauberhaft schön sich dessen Klang auch in "nichturchiger" Musik und zu "ländlerfremden" Instrumenten verhält." "10 Jahre Res Schmid-Gebr. Marti" wurde exakt 10 Jahre nach dem ersten Auftritt des Quartetts vorgestellt.  Hier wurden alles neue Eigenkompositionen der vier Musiker berücksichtigt. "Musigbox" hiess die nächste Produktion. Diese war kommerzieller angehaucht mit oft gewünschten Titeln und Evergreens. Viel Mut zeigte das Quartett bei der Produktion "Bärenstark". Dieser Tonträger erschien als Eigenproduktion und ist im offiziellen Handel nicht erhältlich. Die nächste Produktion mit dem Namen "die 8 ti" erschien 1999. 2003 wurde die CD "20 Jahre RSGM" präsentiert. Auch sie fiel auf durch viele Eigenkompositionen, witzige Arrangements und vielseitige Instrumentierungen auf hohem technischen Niveau. Im Jahr 2008 veröffentlichte RSGM ein weiteres Album mit fast nur Eigenkompositionen: "Bodeständix". 2015 erschien die aktuellste CD "Äuä de scho". Auf dieser Produktion wurden 21 neue Eigenkompositionen der vier Musiker präsentiert. Der Stil von RSGM lässt sich in keine Schublade zwängen: zu viele Einflüsse aus verschiedenen Musikstilen prägen den Sound. Und doch spielt RSGM im Grunde genommen einfach innovative Volksmusik.

Website RSGM

 

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