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Schwerpunkte 2015 - 2018

Der Aktionsplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2015 - 2018 bündelt die wichtigsten Aktivitäten der Stadt Bern zur Förderung der Gleichstellung auf dem Gemeindegebiet und in der Stadtverwaltung. Die rund 40 Massnahmen sind in sechs Schwerpunkten zusammengefasst.

Gleichberechtigter Zugang zu Ressourcen

Ressourcen und Dienstleistungen der Verwaltung sollen so ausgestaltet werden, dass sie Frauen und Männer in unterschiedlichen Lebenslagen ansprechen, ihnen gleichermassen zur Verfügung stehen und von ihnen auch in Anspruch genommen werden. Dies gilt für die Kommunikation und die finanziellen Ressourcen, für den Zugang zum öffentlichen Raum ebenso wie für die Möglichkeit, an dessen Gestaltung mitzuwirken.

Gleichstellung in der Erwerbsarbeit

Beruf und Privatleben vereinbaren zu können ist eine zentrale Voraussetzung, damit Frauen und Männer ihr bevorzugtes Lebensmodell verwirklichen können. Mehrere Massnahmen unterstützen erwerbstätige Frauen und Männer bei ihren Verpflichtungen in der Kinderbetreuung und der Pflege von Angehörigen. Lohngleichheit wird bei den städtischen Löhnen, bei den Leistungsverträgen und im Beschaffungswesen angestrebt. Die Stadt schafft Anreize für einen gleichstellungsorientierten Wirtschaftsstandort für Unternehmen und für eine Vernetzung von Führungsfrauen aus Privatwirtschaft und Verwaltung.

Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche sollen ihr Potenzial unabhängig von Geschlecht und Herkunft entfalten können. Verschiedene geschlechterbewusste Bildungs- und Freizeitangebote unterstützen eine offene Berufswahl und Lebensgestaltung für Mädchen und Jungen: Nationaler Zukunftstag, Projekt AVANTI, Profil+.

Abbau von geschlechtsspezifischen Formen von Gewalt

Eine Vielzahl von Massnahmen ist der Bekämpfung geschlechtsspezifischer Formen von Gewalt gewidmet. Die Themen reichen von Zwangsheirat und Zwangsehen über Frauen und Menschenhandel bis zum Schutz vor häuslicher Gewalt und Stalking. Die Stadt Bern beteiligt sich regelmässig an der alljährlichen Aktion 16 Tage gegen Gewalt an Frauen.

Die Stadt als gleichstellungsfördernde Arbeitgeberin

Ziel ist eine ausgewogene Vertretung der Geschlechter auf allen Stufen und in allen Bereichen der Verwaltung. Der Stadtrat hat dazu eine Geschlechterquote für Führungspositionen gefordert. Flexible Arbeitsmodelle und ein Ausbau des Vaterschaftsurlaubs tragen den unterschiedlichen Lebensformen und Lebensläufen Rechnung. Die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün qualifiziert sich als familienfreundliche Arbeitgeberin für Frauen und Männer. Neue Themen der betrieblichen Gleichstellungsarbeit sind sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität.

Gleichstellung – ein verankertes Grundrecht

Der Stadt Bern pflegt den Austausch mit europäischen und Schweizer Städten, die die Europäische Gleichstellungs-Charta unterzeichnet haben. Die Vernetzung mit der Zivilgesellschaft wird verstärkt und ein regelmässiger Austausch mit lokalen Frauen- und Männerorganisationen und weiteren gleichstellungsrelevanten Akteurinnen und Akteuren wird etabliert.

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