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Suchtforum der Stadt Bern

Das Suchtforum der Stadt Bern findet alle zwei Jahre statt. Ziel der Veranstaltung ist es, eine Diskussion zu aktuellen suchtpolitischen Fragestellungen unter Fachleuten aus der Politik, der Verwaltung und anderen interessierten Kreisen anzuregen. Das nächste Suchtforum findet 2018 statt.

Am 14. November 2016 fand das 6. Suchtforum der Stadt Bern zum Thema «Jugend und Suchtmittelkonsum heute». Jugendliche trinken, rauchen und kiffen so wenig wie schon lange nicht mehr. Am Suchtforum 2016 wurde die Frage erörtert, ob also die Präventionsanstrengungen reduziert werden können. Zwei ausgewiesene Fachpersonen, Irene Abderhalden, Direktorin Sucht Schweiz, und Jürg Niggli, Geschäftsleiter Stiftung Suchthilfe St. Gallen, führten die rund 60 Teilnehmenden ins Tehma ein. 

Gemeinderätin Franziska Teuscher hielt in ihrer Begrüssung fest, dass es sich unbedingt lohne, in die Gesundheit und das Wohlbefinden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu investieren. In den Präventionsbemühungen dürfe nicht nachgelassen werden und die konkreten Massnahmen müssten immer wieder auf aktuelle Problemfelder ausgerichtet werden.

In ihrem Inputreferat zeigte Irene Abderhalden auf, dass gemäss der neusten Schülerinnen- und Schülerbefragung die 15-Jährigen von heute im Umgang mit Alkohol, Tabak und Cannabis zurückhaltender sind als früher. Unter den 16- bis 19-Jährigen nimmt aber der Suchtmittelkonsum seit 2011 tendenziell zu. Jürg Niggli wies in seinem Referat darauf hin, dass zwar die wirksamsten Präventionsmassnahmen wie die Regulation über den Preis oder die Einschränkung der Erhältlichkeit aktuell von der Politik nicht gewollt sind. Seitens der Präventionsfachstellen dürfe in diesen Punkten aber nicht nachgelassen werden, wie Niggli sagte. In der anschliessenden Podiumsdiskussion wurde zudem betont, dass die Ausrichtung der Präventionsangebote auf besonders suchtgefährdete Gruppen weiterhin ein zentrales Anliegen der Suchtprävention bleiben müsse.

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