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Gesamtstädtische Kulturstrategie

Bis im Herbst 2016 wird die erste umfassende Kulturstrategie der Stadt Bern erarbeitet.

Eine umfassende Kulturstrategie für die Stadt Bern

Kultur ist der Nährboden, auf dem eine Stadt gedeihen kann. Ein erweiterter Kulturbegriff bezieht sich auf die gesamte Lebenswelt und umfasst weit mehr als künstlerische Produktion, Museen, Musikunterricht oder Theaterkarten. In diesem Sinne ist Kultur keine Sonderzone, sondern untrennbar mit allen gesellschaftlichen Feldern verbunden.

Kultur gehört zur Stadt Bern und findet sich auch in Bereichen, die mit ihr auf den ersten Blick wenig gemein haben – sich bei näherem Hinsehen aber als ihre Dreh- und Angelpunkte erweisen könnten. Auf der Basis von vier Grundprinzipien wird bis im Herbst 2016 die erste umfassende Kulturstrategie der Stadt Bern, die über ihre eigentliche Kulturförderung hinausweisen soll, erarbeitet. Es sind dies die Bekenntnisse zur Kulturstadt Bern, zur Vielfalt der kulturellen Akteure, zur Kultur als öffentliches Interesse und zu Partnerschaft und Dialog.

Die Rahmenbedingungen für Kultur gehen alle an. Darum lässt sich die Stadt auch von Ihren Anliegen, Wünschen und Ideen leiten. Hier finden Sie Informationen zum Projekt und erfahren, an wen Sie sich mit Ihren Vorschlägen wenden können.

Hintergrund

Die städtische Kulturförderung arbeitet mit Vierjahresplänen, die Schwerpunkte und Mitteleinsatz festlegen. In der Vernehmlassung zur Planung 2016-2019 wurde von Kulturschaffenden, Öffentlichkeit und Politik eine umfassende, gesamtstädtische Kulturstrategie gefordert, die über die eigentliche Kulturförderung hinaus reicht.

Zahlreiche Interessengruppen wünschten sich zudem ein Mitspracherecht bei deren Formulierung. Der Gemeinderat hat diesen Auftrag angenommen. Die gesamtstädtische Kulturstrategie, die als Leitbild die Grundlagen für die zukünftige Kulturpolitik der Stadt Bern schaffen soll, wird in einem partizipativen Prozess erarbeitet.  

Vier Grundprinzipien

Der Gemeinderat hat vier Grundprinzipien der künftigen Kulturstrategie verabschiedet. Es sind dies die Bekenntnisse zur Kulturstadt Bern, zur Vielfalt der kulturellen Akteure, zur Kultur als öffentliches Interesse und zu Partnerschaft und Dialog. Die Grundprinzipien schaffen die politische und inhaltliche Basis der künftigen Strategie. Den genauen Wortlaut lesen Sie unter Vier Grundprinzipien der gesamtstädtischen Kulturstrategie.

Drei Etappen

Das «1. Berner Kulturforum» fand am 18. Januar 2016 statt. Im Workshop wurden sieben Handlungsfelder, die sich aus den vier Grundprinzipien ableiten lassen, vorgestellt, diskutiert und entsprechende Ziele ausgearbeitet. Diese Veranstaltung war die erste von insgesamt drei Plenarveranstaltungen.

Nach einer internen Überarbeitung der strategischen Handlungsfelder und der Ausformulierung der Ziele werden im Rahmen des «2. Berner Kulturforums» im Frühsommer 2016 Massnahmen präsentiert und verhandelt.

Am Ende einer neuerlichen Überarbeitungsphase steht im Herbst 2016 die abschliessende Informationsveranstaltung zur gesamtstädtischen Kulturstrategie. Dieses Leitbild schafft die Grundlagen für die zukünftige Kulturpolitik der Stadt Bern. 

Drei Gremien

Die Erarbeitung der gesamtstädtischen Kulturstrategie stützt sich neben der Projektleitung und der Mitsprache der Interessierten auf drei Gremien: den Steuerungsausschuss, die Projektgruppe und die Expertengruppe.

Der Gemeinderat hat einen Steuerungsausschuss mit der strategischen Verantwortung für die Umsetzung und die Inhalte der ersten gesamtstädtischen Kulturstrategie betraut. Neben Stadtpräsident Alexander Tschäppät nehmen darin Einsitz: Alexandre Schmidt, Direktor für Finanzen, Personal und Informatik, Franziska Teuscher, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport, Irène Hänsenberger, Leiterin des Schulamtes, und Marc Heeb, Leiter des Polizeiinspektorats und Veronica Schaller, Leiterin der Abteilung Kulturelles.

Eine vierköpfige Projektgruppe aus der Verwaltung stellt die Schnittstellen, die Bedürfnisanalysen und die Kommunikation innerhalb der Verwaltung sicher. Sie wird von Claudia Mannhart, stellvertretende Generalsekretärin der Direktion für Bildung, Soziales und Sport, Veronica Schaller, Leiterin der Abteilung Kulturelles, Peter Tschanz, Generalsekretär der Präsidialdirektion, und Meret Wenger, stellvertretende Generalsekretärin der Direktion für Finanzen, Personal und Informatik, gebildet.

In der Expertengruppe nehmen folgende Fachpersonen Einsitz: Monika Bandi, Rahel Bucher, Patrizia Crivelli, Dagmar Kopse, Myriam Prongué, Hans Rudolf Reust, Urs Rietmann, Christoph Ris, Fabian Schmid und Lejla Sukaj. Gemeinsam decken sie die Themenfelder Kulturproduktion (Institutionen und freie Szene), kulturelle Teilhabe, inklusive Kultur, Kulturvermittlung, kulturelle Bildung und Ausbildung, kulturelles Erbe, Kreativwirtschaft, Laienkultur, Quartierkultur und Tourismus ab.

Projektorganisation

Steuerungsausschuss

Alexander Tschäppät, Stadtpräsident;
Alexandre Schmidt, Direktor für Finanzen, Personal und Informatik;
Franziska Teuscher, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport;
Irène Hänsenberger, Leiterin des Schulamtes;
Marc Heeb, Leiter des Polizeiinspektorats
Veronica Schaller, Leiterin der Abteilung Kulturelles

Projektgruppe

Claudia Mannhart, stellvertretende Generalsekretärin der Direktion für Bildung, Soziales und Sport; 
Veronica Schaller, Leiterin der Abteilung Kulturelles; 
Peter Tschanz, Generalsekretär der Präsidialdirektion;
Meret Wenger, stellvertretende Generalsekretärin der Direktion für Finanzen, Personal und Informatik

Expertengruppe

Monika Bandi; Rahel Bucher; Patrizia Crivelli; Dagmar Kopse; Myriam Prongué; Hans Rudolf Reust; Urs Rietmann; Christoph Ris; Fabian Schmid; Lejla Sukaj

Weitere Informationen.

Kontakt

Franziska Burkhardt

Termine

2. Berner Kulturforum: Mittwoch, 29. Juni 2016, 16.00 – 20.00 Uhr 

Informationsveranstaltung:
Herbst 2016

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