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Strategische Handlungsfelder

Sieben strategische Handlungsfelder wurden abgegrenzt und am 1. Berner Kulturforum verhandelt.

Im September 2015 wurden die Arbeiten an der gesamtstädtischen Kulturstrategie aufgenommen und der partizipative Prozess lanciert. In über 50 Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung der Stadt Bern und mit Anspruchsgruppen ihrer Kulturpolitik wurde ein Bedürfnis-, Defizit- und Forderungskatalog zusammengetragen.

Ausgehend von den Grundprinzipien der künftigen Kulturstrategie und den genannten Bedürfnissen, Defiziten und Forderungen wurden sieben strategische Handlungsfelder abgegrenzt und am 1. Berner Kulturforum verhandelt. Der Workshop widmete sich der Frage, welche Ziele pro Handlungsfeld erreicht werden sollen.

Die Projektleitung erarbeitet aus den Resultaten des Kulturforums, unterstützt von Expertengruppe und Projektgruppe einen Massnahmenplan, der am zweiten Kulturforum im Frühsommer 2016 zur Diskussion gestellt wird.

Die sieben Handlungsfelder

1. Handlungsfeld «Zugang zu Kultur»

Unter Zugang zu Kultur versteht die Stadt Bern, dass die Gesamtheit der Bevölkerung kulturelle Angebote nutzen kann und kulturelle Kompetenzen aktiv gefördert werden. Sie versteht Zugang und Teilhabe als zentrale Antwort auf die Herausforderungen der kulturell diversen Gesellschaft.

2. Handlungsfeld «Kulturelle Tätigkeit»

Unter kultureller Tätigkeit versteht die Stadt Bern die aktive Kulturpraxis im weitesten Sinne. Die Förderung der kulturellen Tätigkeit ist integrativer Bestandteil der Kulturpolitik der Stadt Bern. Individuen und Gruppen, die sich kulturell betätigen, sind sich ihrer kulturellen Prägung bewusst, sie entwickeln selbstbestimmt eine kulturelle Identität und tragen so zur kulturellen Vielfalt der Stadt bei.

3. Handlungsfeld «Kulturproduktion»

Die Stadt Bern versteht Kulturproduktion als Kulturarbeit mit künstlerischem und professionellem Anspruch. Die Kulturproduktion ist das Herzstück einer lebendigen Kulturstadt mit nationaler und internationaler Ausstrahlung.

4. Handlungsfeld «Ausstrahlung»

Die Stadt Bern pflegt ihre kulturelle Ausstrahlung selbstbewusst nach innen und aussen. Sie präsentiert sich als UNESCO-Weltkulturerbe, profiliert sich als Zentrum der Kulturproduktion und kommuniziert ihr vielfältiges, hochstehendes Kulturangebot in angemessener Form.

5. Handlungsfeld «(Frei)-Räume und Bewilligungswesen» (Rahmenbedingungen)

Die Stadt Bern anerkennt Kultur als öffentliches Interesse. Der öffentliche Raum sowie Zwischennutzungen stehen kulturellen Initiativen zur Verfügung. Kultur profitiert dabei von einem liberalisierten Bewilligungswesen.

6. Handlungsfeld «Zusammenarbeit, Partizipation und Dialog» (Rahmenbedingungen)

Die Verwaltung der Stadt Bern schafft in ihrer Gesamtheit optimale Rahmenbedingungen für Kulturproduktion, für kulturelle Tätigkeit und für den Zugang zur Kultur. Sie pflegt den partizipativen Dialog, orientiert sich am Dienstleistungsprinzip und versteht sich als Ermöglicherin.

7. Handlungsfeld «Kooperation in der öffentlichen Kulturförderung»

Die Stadt Bern arbeitet in der Kulturpolitik eng mit der Regionalkonferenz Bern-Mittelland, dem Kanton und mit der Burgergemeinde zusammen. Als prägende Akteurin setzt sie sich für verbindliche Grundlagen, Koordination, Transparenz und Solidarität ein.

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