Navigieren auf Stadt Bern

Benutzerspezifische Werkzeuge

Content navigation

Vorgesehene Massnahmen

Der Wasserbauplan «Gebietsschutz Quartiere an der Aare" umfasst Hochwasserschutzmassnahmen auf der linken und der rechten Aareuferseite vom Dalmaziquartier bis in den Altenberg. Es sind langfristig greifende Massnahmen, welche die Risiken, die bei Hochwasserereignissen oder durch aufsteigendes Grundwasser entstehen, senken.

Auf dem sechs Kilometer langen Aareabschnitt sind Ufererhöhungen sowie – je nach Örtlichkeit – weitere Massnahmen vorgesehen. Ein erhöhtes Ufer führt dazu, dass die Aare mehr Wasser führen kann, ohne dass eine Überströmung des Ufers befürchtet werden muss. Da der Untergrund sehr durchlässig ist, sind jedoch namentlich in der Matte zusätzliche Massnahmen notwendig: Eine unterirdische Dichtwand soll dafür sorgen, dass kein Aarewasser durch den Boden in die Häuser und ins Quartier eindringt. Wo es die örtlichen Verhältnisse erlauben, wird das Grundwasser mit Drainagen und Pumpwerken so tief gehalten, dass es nicht durch den Boden aufsteigt.

Für die konkrete Umsetzung der Ufererhöhung liegt ein Gestaltungskonzept vor. Es berücksichtigt die historische Entwicklung der Stadt Bern mit ihren Befestigungs- und Wehranlagen. So werden beispielsweise alle sichtbaren Mauerelemente aus Sandstein gestaltet. Im Einzelnen sind für jeden Abschnitt am Aarelauf Massnahmen vorgesehen, die sorgfältig der jeweiligen Umgebung angepasst werden.

Der Wasserbauplan "Gebietsschutz Quartiere an der Aare" (Bauprojekt) wird 2018 zur öffentlichen Auflage gebracht. Bevor die Realisierung beginnen kann, werden die Stimmberechtigten über den Baukredit abstimmen.

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Tiefbauamt Telefon +41 31 321 64 75

Fusszeile