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Schutzraumkontrolle

Die Stadt Bern muss gemäss gesetzlichem Auftrag des Kantons Bern eine Kontrolle von über tausend Schutzräumen durchführen. Das Gesetz sieht ein Kontrollintervall von zehn Jahren vor. In der Stadt Bern findet die nächste Kontrolle von 2017-2019 statt. Aufgrund des grossen Umfangs hat die Stadt Bern entschieden, den Auftrag an ein externes Kontrollorgan zu vergeben. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung wurde der Auftrag an die Firma RISTAG Ingenieure, Urtenen-Schönbühl, vergeben, welche ihre Tätigkeit anfangs April 2017 aufgenommen hat.

Kontrolle von über 1400 Schutzräumen in der Stadt Bern

Die Verordnung über den Zivilschutz (Zivilschutzverordnung, ZSV)  vom 5. Dezember 2003 sieht vor, dass die Betriebsbereitschaft und der Unterhalt der bestehenden Schutzräume und Kulturgüterschutzräume periodisch kontrolliert werden müssen.

Die entsprechenden Detailbestimmungen sind in den Weisungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS) über die PSK geregelt. Demnach ist die PSK mindestens alle zehn Jahre durchzuführen. Den Kantonen steht es frei, kürzere Intervalle festzulegen.

Die periodische Schutzraumkontrolle

  • dient der Erfassung der technischen Betriebsbereitschaft,
  • ergibt die Grundlage zur Steuerung des Schutzraumbaus sowie für die Zuweisungsplanung der Bevölkerung auf die Schutzräume,
  • soll allfällige Mängel und Erneuerungsbedarf aufzeigen.

Der Kanton Bern hat per Gesetz festgehalten, dass die Kontrolltätigkeit an die Gemeinden delegiert wird, da sie Hauptträgerinnen des Bevölkerungsschutzes sind. In der Stadt Bern umfasst die Kontrolle über 1400 grösstenteils private Schutzräume. Die Kontrolle wird sich über einen Zeitraum von ungefähr drei Jahren erstrecken.

Ausschreibung der Schutzraumkontrollen

Weil die zuständige Abteilung Feuerwehr, Zivilschutz und Quartieramt der Stadt Bern nicht über die nötigen personellen und fachtechnischen Ressourcen verfügt, hatte sie den Auftrag, wie vom Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär des Kantons Bern vorgesehen, öffentlich ausgeschrieben. Die Firma RISTAG Ingenieure , Urtenen-Schönbühl, wird im Auftrag der Stadt Bern die Eigentümerinnen und Eigentümer der Schutzräume kontaktieren und die Kontrollen durchführen.

Die RISTAG Ingenieure AG hat die Kontrolltätigkeit am 3. April 2017 planmässig aufgenommen.

Die Kontrolltätigkeit wird über den zentralen Ersatzbeitragsfonds des Kantons Bern abgerechnet, wie es die rechtlichen Grundlagen vorsehen.

Information der Hauseigentümerinnern und Hauseigentümer resp. Immobilienverwaltungen

Die betroffenen Hauseigentümerinnen und -eigentümer resp. die zuständigen Immobilienverwaltungen werden vorgängig schriftlich durch die Firma RISTAG Ingenieure für eine Terminvereinbarung kontaktiert und über die nötigen Vorkehrungen informiert. So müssen die Schutzräume inklusive die dazugehörige Infrastruktur (wie beispielsweise Ventilationsaggregate oder Notausstiege) zum vereinbarten Termin für die Kontrolleure zugänglich sein.

Merkblätter und Musterbrief

Merkblätter und Musterbrief
Titel Bearbeitet
Datei PDF documentMerkblatt für den Unterhalt von Schutzräumen (PDF, 181 KB) 03.03.2017
Datei PDF documentMerkblatt Schutzraumkontrolle (PDF, 214 KB) 03.03.2017
Datei JPEG imageMusterbrief für Anmeldung Schutzraumkontrolle (JPG, 205 KB) 03.03.2017

Kontaktadressen für Ihre Fragen

Für allgemeine Fragen zur Periodischen Schutzraumkontrolle ist das kantonale Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär zuständig:

Papiermühlestrasse 17v
Postfach
3000 Bern 22
+41 31 636 06 00

Bei Fragen zu Ablauf und Terminen in der Stadt Bern steht die Abteilung Feuerwehr, Zivilschutz und Quartieramt, Geschäftsstelle Zivilschutz, zur Verfügung:

Murtenstrasse 98
3008 Bern
+41 31 638 98 50

Rechtliche Grundlagen

Zur Gewährleistung der Betriebsbereitschaft ist der/die Schutzraumeigentümer/in zum Unterhalt gesetzlich verpflichtet (Art. 48a Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz (BZG)).

  • Wird ein Schutzraum ohne Bewilligung aufgehoben, so setzt der Kanton dem Eigentümer eine angemessene Frist zur Wiederherstellung. Wird die Frist nicht genutzt, so ordnet der Kanton auf Kosten des Eigentümers die Wiederherstellung des Schutzraumes an (Art. 29 Abs. 5 Verordnung über den Zivilschutz (ZSV)).

Weitere Informationen.

Kontakt

Geschäftsstelle Zivilschutz Telefon +41 31 638 98 50

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