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Projekte

Die Stadt Bern engagiert sich in diversen gemeinde-, regionen- oder länderübergreifenden Projekten. Die folgende Auswahl von aktuellen und abgeschlossenen Projekten bietet einen kleinen Überblick über die Vielfalt der Projekte.

NEXPO – Die neue Expo

Die zehn grössten Städte der Schweiz – Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich – haben die Idee einer gemeinsamen Landesausstellung angestossen und skizziert: Als neue Landesausstellung soll die NEXPO zum nationalen Gesellschaftsspiel werden. Sie lädt unter dem Arbeitstitel «Werte & Wandel» zum Mitspielen, Mitdenken und Mitmachen ein. Die NEXPO sucht nach Wahrzeichen der Schweiz von morgen und führt dabei nicht nur die Generationen zusammen, sondern verbindet auch Stadt, Land und Agglomerationen.

Für die 2018 gestartete zweijährige Lancierungsphase des Projekts haben die zehn Städte den Verein NEXPO gegründet. Die Stadt Bern ist durch den Stadtpräsidenten im Vereinsvorstand sowie durch die Leiterin der Abteilung Aussenbeziehungen und Statistik in der Geschäftsführung vertreten.

Resonanzgruppe Kernregion Bern

In sechs Gemeinden der Kernregion Bern wurden 2016/2017 gleichlautende parlamentarische Vorstösse überwiesen, welche die Schaffung einer «Resonanzgruppe Kernregion Bern» fordern. Ziel dieser Resonanzgruppe ist es, die Kommunikation und Zusammenarbeit der Gemeinden innerhalb der Kernregion Bern zu fördern. Im Rahmen einer zweijährigen Testphase 2018/2019 treffen sich deshalb Exekutiv- und Legislativvertretungen aus allen Gemeinden der Kernregion zweimal jährlich und tauschen sich zu gemeindeübergreifenden Themen aus. Im Frühjahr 2018 fand das erste offizielle Treffen statt. Rund 40 Teilnehmende diskutierten über die Möglichkeiten einer «smart region Bern». Das zweite Treffen findet im Sommer 2018 statt und wird die angestossene Diskussion zum Thema «smart region Bern» vertiefen.

Engpassbeseitigung A6 Bern-Wankdorf – Muri bei Bern

Mit koordiniertem Vorgehen auf Bundesebene, gemeinsamen Stellungnahmen und regelmässigem Informieren der Öffentlichkeit wollen die im Unterstützungskomitee «Engpass Wankdorf-Muri beseitigen»  involvierten Institutionen auf politischer Ebene sicherstellen, dass das Bypass-Projekt auf der A6 zwischen Bern-Wankdorf und Muri bei Bern so schnell als möglich realisiert wird. Die Stadt Bern ist durch den Stadtpräsidenten im Co-Präsidium des Unterstützungskomitees und durch die Abteilung Aussenbeziehungen und Statistik in der operativen Begleitgruppe vertreten. Zudem führt die Abteilung die Geschäftsstelle des Unterstützungskomitees.

Blue Community

Die Stadt Bern ist seit 2013 eine «Blue Community». Damit anerkennt sie Wasser als öffentliches Gut, achtet auf den nachhaltigen Umgang mit Wasser und setzt sich für den Verbleib der Wasserversorgung in der öffentlichen Hand ein. Blue Communities anerkennen das Menschenrecht auf Wasser und pflegen den Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Partnern im In- und Ausland. Die Abteilung Aussenbeziehungen und Statistik lanciert regelmässig Aktivitäten, um die Grundsätze von Blue Community nicht nur ideell zu fördern, sondern auch im Alltag erlebbar zu machen. So hat die Stadt im März 2018 einen Beitrag für das Weltwasserforum in Brasilien erarbeitet. Der Film mit dem Stadtpräsidenten betont, wie wichtig es ist, dass die Trink- und Abwasserinfrastruktur im Besitz der öffentlichen Hand ist. 

Abgeschlossene Projekte

Polit-Forum Bern

Der Bund hat beschlossen, das Politforum Käfigturm per Ende 2017 zu schliessen. Um diese wichtige Institution zu retten, setzten sich Stadt, Kanton und Burgergemeinde Bern unter Federführung der Abteilung Aussenbeziehungen und Statistik für den Fortbestand mit einer neuen Trägerschaft ein. Im April 2017 konnte der Verein «Polit-Forum Bern», bestehend aus den drei genannten Institutionen, als neue Trägerschaft gegründet werden.  Ferner konnten die beiden Landeskirchen für eine Beteiligung an der Trägerschaft gewonnen werden. Im November 2017 übernahm die neu besetzte Geschäftsstelle den operativen Betrieb des Polit-Forums Bern im Käfigturm. 

Sprachtandem Deutsch-Französisch

Im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der Hauptstadtre­gion Schweiz arbeitet die Stadt Bern nicht nur in al­len Gremien und Arbeitsgruppen mit, sondern initiiert auch Projekte. Ein Beispiel dafür ist der Aufbau eines Sprachtandems für die Angestellten der Städte Bern und Neuchâtel, in dessen Rahmen sich die Teilneh­menden regelmässig treffen, um die eigenen Fremd­sprachenkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig die «andere» Kultur kennen zu lernen. Die Pilotphase des Projektes mit über 20 Sprachtandempaaren ist im Frühling 2018 erfolgreich abgeschlossen worden. Die Sprachtandems werden seither über die Hauptstadtregion Schweiz für die Mitarbeitenden ihrer Mitglieder angeboten. 

Besuch Dalai Lama

Mitte Oktober 2016 weilte der Dalai Lama auf Einla­dung der Stadt Bern während zwei Tagen in Bern. Bei seinem Besuch im Haus der Religionen traf er sich im Beisein von ausgewählten Gästen aus Politik, Gesell­schaft und Religion zu einem Gespräch mit anderen reli­giösen Führern. Am Tag darauf hielt er im Kursaal einen öffentlichen Vortrag zum Thema : «Why do we need so­lidarity in the global crisis?»

Unesco-Welterbetage

Die Stadt Bern, der Verein World Heritage Experience Switzerland und die Schweizerische UNESCO-Kommission haben im 2016 die ersten Unesco-Welterbetage der Schweiz organisiert. Am 11. Juni 2016 fand die offizielle Eröffnungsfeier im Berner Rathaus mit rund 160 geladenen Gästen statt. In Anlehnung an die deutsche Tradition wurden in allen elf Welterbestätten der Schweiz am folgenden Tag dezentrale Anlässe von den Verantwortlichen vor Ort organisiert.

Circo Fantazztico

Anlässlich des 150jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Costa Rica hat die Stadt Bern gemeinsam mit der costaricanischen Botschaft und dem Hilfswerk EcoSolidar vier Auftritte des Circo Fantazztico auf dem Münsterplatz in Bern und einen Apéro Riche für den Corps diplomatique organisiert. Der Circo Fantazztico ist ein zirkuspädagogisches Sozialprojekt, welches Präventivarbeit mit sozial benachteiligten Kindern betreibt. Er besuchte Bern während seiner Europatournee im September 2015.

Wahlstudio in Bern

2015 fand das Wahlstudio zu den nationalen Wahlen erstmals im Bundeshaus und nicht wie bisher in Leutschenbach statt. Da damit eine bereits seit Langem geäusserte Forderung der Stadt Bern erfüllt wurde, hat die Stadt Bern – in Zusammenarbeit mit der Hauptstadtregion Schweiz – die Verpflegung für diesen Anlass organisiert und finanziert. Gegen aussen trat die Hauptstadtregion als Gastgeberin in Erscheinung.

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