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Welche Kriterien müssen berücksichtigt werden?

Damit Anbieterinnen und Anbieter wissen, ob sie für einen konkreten Auftrag geeignet sind und nach welchen Kriterien Bedarfsstellen ein Angebot bewerten, werden Eignungs- und Zuschlagskriterien definiert.

Die Eignungs- und Zuschlagskriterien müssen auftragsspezifisch sowie sachgerecht definiert und den Anbieterinnen und Anbietern mit der Gewichtung bekanntgegeben werden.

Eignungskriterien

Eignungskriterien sind anbieterbezogen. Mit Hilfe dieser Kriterien wird überprüft, ob eine Anbieterin oder ein Anbieter zur Erfüllung des konkreten Auftrags geeignet ist. Gemäss Art. 16 Abs. 2 ÖBV umfasst die Eignung insbesondere die fachliche, technische, organisatorische oder wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für den konkreten Einzelfall.

Bei Eignungskriterien handelt es sich in der Regel um Musskriterien.

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien beziehen sich auf den jeweiligen Auftrag. Sie dienen dazu, das beste Angebot zu evaluieren.

Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot. Dies ist dasjenige Angebot, welches den Zuschlagskriterien am besten entspricht und die Eignung vollständig erfüllt.

Generelle Teilnahmebedingungen

Die generellen Teilnahmebedingungen bestimmen, ob Anbieterinnen und Anbieter zum Verfahren zugelassen sind.

Anbieterinnen und Anbieter gelten als teilnahmeberechtigt, sofern keine Ausschlussgründe nach Art. 24 ÖBV vorliegen, u. a. sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Das Angebot muss fristgerecht eingereicht werden. Massgebend für die Wahrung der Frist ist der Poststempel. Dieser muss das Datum des Eingabetermins enthalten.
  • Das Angebotsformular muss vollständig ausgefüllt, datiert und unterzeichnet sein. 
  • Dem Angebot ist die ausgefüllte Selbstdeklaration samt Nachweisen beizulegen.

Können eigene Erfahrungen berücksichtigt werden?

Der Austausch von Drittreferenzen durch eigene Erfahrungen ist vergaberechtlich zulässig. Folglich kann die Stadt Bern eine Referenz des Anbieters durch eine eigene, stadtinterne Erfahrung ersetzen.

Damit eine allfällige Auswechslung nachvollziehbar und transparent erfolgen kann, wurden durch die Beschaffungskommission und die Fachstelle Beschaffungswesen Beurteilungsbögen für Bauleistungen (PDF, 99 KB), Dienstleistungen (exkl. Planerleistungen) (PDF, 98 KB), Lieferungen (PDF, 98 KB) und Planerleistungen (PDF, 109 KB) erarbeitet.

Die Beurteilungsblätter werden jeweils bei der Abnahme/Abgabe der Arbeiten von den Projektverantwortlichen ausgefüllt. Den betroffenen Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern wird eine Kopie des Formulars zur Kenntnis gebracht und auf Wunsch im Rahmen eines Debriefings erläutert. Das Originaldokument wird bei der Fachstelle Beschaffungswesen aufbewahrt.

Der Durchschnitt von drei solchen Beurteilungen, welche nicht älter als fünf Jahre sind, kann bei der Bewertung von Eignungs- und/oder Zuschlagskriterien künftiger Angebote mitberücksichtigt werden, indem durch die Unternehmungen eingereichte Referenzangaben durch diese stadtinterne Erfahrungen ersetzt werden.

Welches sind die Konsequenzen bei Nichterfüllung der Kriterien?

Eignungskriterien

Anbieterinnen und Anbieter, welche die Eignung nicht oder nicht vollständig erfüllen, werden nach Art. 24 Abs. 1 lit. c der Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen (ÖBV) vom Verfahren ausgeschlossen.

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien dienen dazu, das beste Angebot zu eruieren. Zur Evaluation dieses Angebots wird jedes Kriterium mit einer bestimmten Punktzahl bewertet. Die Gesamtnote eines Angebots setzt sich aus der prozentualen Gewichtung der Zuschlagskriterien zusammen. Den Zuschlag erhält das Angebot mit der höchsten Summe der gewichteten Bewertung. Die Nichterfüllung eines Zuschlagskriteriums, respektive das Nichteinreichen von zuschlagsrelevanten Unterlagen, wirkt sich folglich auf die Benotung der Kriterien aus. Fehlen bei einem Angebot die abzugebenden Unterlagen gänzlich, wird das Angebot beim entsprechenden Kriterium mit 0 Punkten bewertet.

Generelle Teilnahmebedingungen

Anbieterinnen und Anbieter, welche die generellen Teilnahmebedingungen nicht erfüllen, werden Nach Art. 24 der Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen (ÖBV) vom Verfahren ausgeschlossen.

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