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13. August 2003 | Gemeinderat, Direktionen

Gemeinderat will Abendangebot auf Buslinie 28

Der Abendbetrieb der Buslinie 28 zwischen Giacomettistrasse und Zollgasse soll auch in Zukunft gewährleistet sein. Der Gemeinderat will bei Bernmobil ein entsprechendes Angebot bestellen, sofern die Gemeinde Ostermundigen 50 Prozent der Betriebskosten übernimmt.

inf. Im Rahmen der Optimierung der Buslinie 28 sah das kantonale Amt für öffentlichen Verkehr aus wirtschaftlichen Gründen die Einstellung des Abendbetriebs zwischen Zollgasse und Brunnadernstrasse vor. Der Grund: zu geringe Fahrgast-Frequenzen nach 20 Uhr. Gegen die Einstellung wurde indessen breite Opposition laut, die von den Gemeinderäten in Bern und Ostermundigen aufgenommen und unterstützt wurde: Ein derartiger Angebotsabbau dürfe dem betroffenen Quartier, das zu den aufstrebenden Wohngebieten gehört, nicht zugemutet werden.

Die Regionale Verkehrskonferenz Bern-Mittelland beantragte daraufhin beim Kanton, der Abendbetrieb der Linie 28 sei beizubehalten. Anfang Juli lehnte das Amt für öffentlichen Verkehr das Begehren ab und hielt fest, den beiden betroffenen Gemeinden stehe es frei, ein Abendangebot als Zusatzbestellung selber zu finanzieren.

In der Folge suchten die beiden Gemeinden zusammen mit Bernmobil nach gangbaren Lösungen. Als erste Behörde hat nun der Berner Gemeinderat beschlossen, bei Bernmobil vorerst für ein Jahr versuchsweise eine Abendbetriebsvariante zu bestellen, sofern die Gemeinde Ostermundigen 50 Prozent der jährlichen Betriebskosten von 108 000 Franken übernimmt. Der Gemeinderat von Ostermundigen wird das Geschäft nächste Woche behandeln.

Die gewählte Variante sieht zwischen den Haltestellen Giacomettistrasse und Zollgasse ab 20 Uhr einen 24-Minuten-Takt-Betrieb vor, ab 23 Uhr einen 30-Minuten-Takt. An diesen Haltestellen bestehen gute Umsteigemöglichkeiten zur Linie 5 (Ostring/Giacomettistrasse) resp. zur Linie 10 (Zollgasse). Zudem sollen die im Rahmen der Planung Paul-Klee-Zentrum vorgesehenen Massnahmen für eine attraktivere Umsteigesituation am Freudenbergerplatz möglichst rasch umgesetzt werden. Diese betrieblichen Änderungen werden durch diverse Informationsmassnahmen für die Fahrgäste unterstützt

Als weitere Massnahmen sieht das neue Konzept zur Optimierung der Buslinie 28 vor:

- Verlängerung der Buslinie 28 zur S-Bahn-Station Wankdorf (auf Fahrplanwechsel Dezember 2004);

- Aufhebung der Anschlusssicherung zwischen den Buslinien 28 und A (sofern nötig);

- Führung der Buslinie 28 in beiden Richtungen via Kirchenfeldstrasse (sofern kostengünstig realisierbar);

- Einführung des Ganztagesbetriebs zwischen Brunnadernstrasse und Eigerplatz.

Informationsdienst der Stadt Bern

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