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Grusswort von Gemeinderat Michael Aebersold anlässlich der Vernissage zum Buch «Einfach Bern 02 – die Perlen der Stadt»

7. Dezember 2019

Grusswort von Gemeinderat Michael Aebersold, Direktor für Finanzen, Personal und Informatik, anlässlich der Vernissage zum Buch «Einfach Bern 02 – die Perlen der Stadt» vom 7. Dezember 2019©

Es gilt das gesprochene Wort

Sehr geehrte Damen und Herren

Das Buch kommt kurz vor Weihnachten genau zum richtigen Zeitpunkt!
«Einfach Bern 02 – Die Perlen der Stadt.» Wer kriegt nicht gerne Perlen geschenkt? Und dass die Stadt Bern voll davon ist, wissen wir alle. Das können Orte sein wie «Im letschte Tram» von Polo Hofer: General Guisan Platz, Militärgarten, Viktoriaplatz, Henkerbrünnli, Galgenfeld, der Kindlifresserbrunnen. Das können aber auch Themen und Orte sein, wie sie im heute zu würdigenden Buch unter den Titeln BERN GESTERN und BERN HEUTE mit viel Liebe beschrieben sind. Da kommen einige meiner Lieblinge vor, allen voran die Aare.

Ich habe das druckfrische Buch zwar erst kurz in den Händen gehalten. Was ich auszugsweise gesehen habe, überzeugt mich aber: Tolle Bilder und Texte, die dazu einladen, Perlen der Stadt neu oder mit anderen Augen zu entdecken.

Spannend ist natürlich auch die Auseinandersetzung mit GESTERN und HEUTE bzw. die Verbindung von beidem. Zum Beispiel das Bundeshaus: Wenn meine Frau Denise, Stadtführerin von Bern, mit einer Gruppe davorsteht, geht es nicht nur um Geschichte, Symbolik und Zahlen. Es geht genauso um den belebten Bundesplatz mit Wasserspiel, um die Nationalbank, um die aktuelle Wirtschaftspolitik, die letzten Wahlen. Es geht um unser demokratisches System und vieles mehr, das nicht nur uns, sondern auch die in- und ausländischen Besucherinnen und Besucher interessiert, wenn sie in der schönsten Stadt der Welt zu Besuch sind.

Und natürlich interessiert auch, wo man gut isst, ein Bier oder Glas Wein trinken kann und wo Bernerinnen und Berner shoppen. Auch dazu liefert das Buch viele Trouvaillen.

Mit seiner Aufmachung richtet sich das Buch nicht primär an die Kundschaft, die möglichst rasch ihre Käufe tätigen will, sondern an Endeckerinnen und Entdecker, an Menschen, für die das Einkaufen und Einkehren etwas Lustvolles ist. Einkaufen soll Muse sein, etwas Sinnliches. Zum Beispiel der Geruch in meinen Lieblings-Käseläden.

Vielleicht ist das Kultur-Stadtbuch EINFACH BERN 02 auch eine Antwort auf die fortschreitende Digitalisierung. Digitalisierung ist in der Berner Stadtverwaltung ein wichtiges Thema. Die Stadt will Bürgerinnen und Bürgern den Umgang mit Behörden möglichst einfach machen. Das heisst: Wer mit Behörden in Kontakt tritt, soll dies möglichst einfach tun können. Ziel ist, Anliegen mit wenigen Klicks am PC oder Handy rasch und einfach erledigen zu können. Die Digitalisierung ist auch eine Chance für die Restaurants; ich reserviere praktisch nur noch per Handy. Wenn ich ein Restaurant nicht kenne, schaue ich mir zuerst die Bilder auf der Webseite und vor allem die Menüs an, bevor ich mich für oder gegen ein Restaurant entscheide.

Für die Geschäfte ist die Digitalisierung jedoch nicht nur Segen. Sie sorgt zwar einerseits für Transparenz bei den Preisen, andererseits führt sie dazu, dass immer mehr online bestellt wird. Was für mich ein absolutes No-Go ist: Sich im Geschäft beraten zu lassen und dann online das billigste Angebot zu kaufen.

Fakt ist: Der Strukturwandel im Detailhandel macht auch vor der Stadt Bern nicht halt. Viele Traditionsgeschäfte (u.a. Fueter, Foto Dany, Dick, Gübelin, Fricker, Vögele) sind verschwunden oder werden in den nächsten Jahren verschwinden. Die Schuld dafür wird gerne mal der Stadt gegeben und rasch werden fehlende Parkplätze ins Feld geführt. Obschon viele Beispiele im In- und Ausland zeigen, dass verkehrsberuhigte Strassen und Quartiere zu einer Aufwertung und Attraktivierung sorgen – gerade auch für die Restaurants und das Gewerbe.

Das «Kultur-Stadtbuch Einfach Bern» ist eine gute, eine richtige Antwort auf die aktuellen Herausforderungen. Darin werden nicht nur 147 Lokalitäten präsentiert, sondern auch Geschichten von und über Bern erzählt. Von 22 Geschichten können übrigens acht dank der öffentlichen Hand bzw. der Stadtverwaltung erzählt werden. Bspw. die Geschichten über Bäder, den BärenPark, das Dählhölzli oder den Rosengarten.

Mir gefällt «Einfach Bern» und ich bin sehr gespannt, ob meine Frau auch noch etwas Neues entdeckt, das sie an ihrer nächsten Stadtführung weitererzählen kann.

Ich danke allen Beteiligten herzlich für die Perlen und wünsche viel Erfolg, gutes Geschäften und eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.

Grusswort von Gemeinderat Michael Aebersold, Direktor für Finanzen, Personal und Informatik, anlässlich der Vernissage zum Buch «Einfach Bern 02 – die Perlen der Stadt», 7. Dezember 2019©
Titel
Vernissage zum Buch «Einfach Bern 02 – die Perlen der Stadt», Grusswort Michael Aebersold, 07.12.2019 (PDF, 202.9 KB)

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