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Grusswort von Gemeinderat Reto Nause anlässlich der Einweihung der Photovoltaik-Anlage Zentweg bei Badertscher + Co., Bern

23. April 2019

Grusswort von Gemeinderat Reto Nause, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie, anlässlich der Einweihung der Photovoltaik-Anlage Zentweg bei Badertscher + Co., Bern, 23. April 2019 ©

(Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrte Damen und Herren
Sehr geehrte Damen und Herren der Firma Badertscher + Co.
Lieber Herr Albisetti,
Lieber Herr Schmid,
Geschätzte Anwesende

Ich bedanke mich für die Einladung und freue mich die Photovoltaikanlage hier am Zentweg bei der Badertscher + Co. einweihen zu dürfen.

Es sind Initiativen und Projekte wie dieses hier am Zentweg, die mich als Energiedirektor der Stadt Bern besonders begeistern.

Die vorige Präsentation zeigt es eindrücklich, wir sprechen hier nicht von ein paar Quadratmetern, es handelt sich bei der Photovoltaikanlage, die heute hier zum ersten Mal in Betrieb genommen wird um eine Anlage von bedeutender Dimension. Wir haben es gehört, 250 Haushalte könnten damit versorgt werden.

Es ist die Eigeninitiative, die mich so begeistert: Das lokale Gewerbe produziert hier vor Ort selbst den Strom, den es benötigt und zwar aus erneuerbaren Energiequellen.

Die Anlage, die wir heute hier einweihen hat ein energie-equivalent von 100'000 Litern Öl – diese Substituierung von fossilen Energien ist beeindruckend.

Es ist ein direkter und beachtlicher Beitrag an die Erfüllung unserer Ziele der Energie- und Klimastrategie 2025. 

Obwohl manche öffentlichen Äusserungen von Politikerinnen und Politikern anderes vermuten liessen: Die Stadt Bern ist in Sachen Klima nicht schlecht unterwegs. Seit über zehn Jahren ist sie als Energiestadt mit dem höchsten Label, dem Goldlabel, zertifiziert. Aktuell läuft wieder eine Rezertifizierungsrunde. 

Die Stadtberner Bevölkerung war mit fast Dreivierteln für das kantonale Energiegesetz. Dass dieses Gesetz abgelehnt wurde stellt uns vor Herausforderungen, das klare Stimmergebnis gibt mir als Umwelt- und Energiedirektor, gibt der Stadtberner Regierung aber einen klaren Auftrag in die eingeschlagene Richtung weiterzugehen. Das freut mich sehr. 

Doch nach wie vor gibt es grosse Herausforderungen zu meistern und dies gelingt der Stadt Bern nur, wenn solche Initiativen wie diejenige der Firma Badertscher + Co. hier am Zentweg umgesetzt werden. 

Quartiere wie das Zentareal zeigen; der Mix macht’s!
Hier auf dem Zentareal kann man diese Zusammensetzung von Gewerbe, Freizeit und Wohnen auf relativ kleinem Raum eindrücklich erleben. 

Das Zentareal ist ein fortschrittliches, urbanes Quartier. In diesem zukunftsgerichteten Quartier werden solche Anlagen für zukunftsfähige Energien eingesetzt und substituieren fossile Energien. 

Ich wünsche mir, dass das Vorgehen der Badertscher + Co., dass das Zentareal insgesamt Schule macht und Vorbild für viele weitere solche Projekte wird. 

Denn es bestehen bereits viele Zielsetzungen um Strom, Wärme und Mobilität nur noch aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. 

Um die Herausforderung in der Umsetzung aber zu erreichen, müssen alle Akteure zusammenspannen; die öffentliche Hand, das Gewerbe, die Bevölkerung. 

Ich bedanke mich ganz ausdrücklich bei der Badertscher + Co. AG für ihre zukunftsorientierte Haltung und ihr nimmermüdes Engagement für das Berner Gewerbe und die Stadt Bern als lebenswerten Raum, auch für künftige Generationen.

Vielen Dank!

Grusswort von Gemeinderat Reto Nause, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie, anlässlich der Einweihung der Photovoltaik-Anlage Zentweg bei Badertscher + Co., Bern, 23. April 2019 ©
Titel
Einweihung der Photovoltaik-Anlage Zentweg bei Badertscher + Co., Bern, Grusswort von Gemeinderat Reto Nause, 23.04.2019 (PDF, 113.8 KB)

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