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Referat Ursula Wyss anlässlich des Point de Presse «Eröffnung Velostation Schanzenpost im PostParc»

1. März 2016

Referat von Ursula Wyss, Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün anlässlich des Point de Presse «Eröffnung Velostation Schanzenpost im PostParc» vom Dienstag, 1. März 2016©

Es gilt das gesprochene Wort

Sehr geehrte Damen und Herren

Der Bahnhof Bern ist eine pulsierende Verkehrsdrehscheibe mit enorm hohen Verkehrsströmen. Täglich passieren rund 260‘000 Reisende den Bahnhof Bern. Der reibungslose Ablauf ist wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Stadt. Derzeit sind wir daran, zusammen mit SBB, RBS und dem Kanton die Situation für die ÖVNutzenden zu verbessern und den Ausbau des Bahnhofs zu planen; das Projekt Zukunft Bahnhof Bern kennen Sie bestens. Doch auch beim Veloverkehr gibt es Handlungsbedarf. Wir wissen es: In Bern haben wir einen grossen Mangel an Veloparkplätzen – speziell in Bahnhofsnähe. Ausdruck dafür sind unter anderem die mit Velos vollgeparkte Schanzenbrücke oder der Hirschengraben. Die Schaffung neuer Veloabstellplätze ist deshalb auch eines der zentralen Themen im Rahmen der Velo-Offensive.

Ich bin sehr froh und glücklich, dass wir heute die Velostation Schanzenpost im Post- Parc eröffnen können. Damit entstehen auf einen Schlag 1‘000 zusätzliche Velo- Abstellplätze in Bahnhofsnähe. Dadurch wird das Problem entschärft, leider aber nicht vollständig gelöst. Denn der Mangel wird weiter bestehen. Aktuell – also mit der neuen Velostation – stehen den Velofahrenden im Perimeter 2‘500 Abstellplätze zur Verfügung. 2014 wurden im selben Perimeter jedoch 3‘500 Velos abgestellt - heute dürften es nochmals mehr sein. Es ist deshalb zwingend, dass wir mit Hochdruck an Lösungen
arbeiten. So sieht zum Beispiel auch das Stadtentwicklungskonzept in der Langfristoptik einen massiven Ausbau der Abstellplätze vor.

Aktuell sind wir im Rahmen des Projekts Zukunft Bahnhof Bern zusammen mit unseren Schlüsselpartnern daran, Lösungen für zusätzliche gedeckte Veloparkplätze im Raum Bahnhof zu finden. Im Idealfall werden wir dereinst bei allen Bahnhofzugängen eine genügende Anzahl Veloparkplätze anbieten können. Aber ein Spaziergang wird dies in diesem stark genutzten Umfeld nicht – weder für weitere Velostationen, noch für oberirdische Veloparkplätze im öffentlichen Raum liegen Patentlösungen vor. Deshalb führen wir unter anderem Gespräche mit den SBB und der Burgergemeinde. Ziel ist es, zusammen mit ihnen ein Realisierungsprogramm mit Zeithorizont 2030 zu definieren, mit welchem die geforderten Veloparkplätze geschaffen werden können. Im Rahmen der Velo-Offensive werden wir zudem – wo dies möglich ist - schrittweise zusätzliche oberirdische Veloabstellplätze realisieren.

Fazit: Weil der Druck auf zusätzliche Veloabstellplätze weiter hoch bleibt, wollen wir im Rahmen der Velo-Offensive und des Bahnhofausbau-Projekts alles daran setzen, zusätzliche Veloparkplätze zu schaffen. An dieser Stelle danke ich allen beteiligten Firmen und Organen, die mit uns zusammen daran arbeiten hier vorwärts zu kommen. Und ich danke allen Beteiligten an der Realisierung der Velostation hier vor Ort sehr herzlich für ihren Einsatz. Verkehrsplaner Karl Vogel wird Ihnen später noch Detailinformationen zur neuen Velostation erläutern. Vorerst übergebe ich das Wort jedoch meiner Gemeinderatskollegin Franziska Teuscher.

Referat von Ursula Wyss, Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün anlässlich des Point de Presse «Eröffnung Velostation Schanzenpost im PostParc» vom Dienstag, 1. März 2016©
Titel
Point de Presse «Eröffnung Velostation Schanzenpost», Referat Ursula Wyss, 01.03.2016 (PDF, 74.1 KB)

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