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Schwerpunkteplan Integration 2018-21: «Eine Stadt für alle»

Der Schwerpunkteplan Integration 2018-2021 zeigt auf, in welchen Bereichen die Stadt Bern in den vier Jahren einen integrationspolitischen Fokus legt. Damit will sie dem Ziel «eine Stadt für alle» mit Fokus auf Migration näherkommen.

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Der vom Gemeinderat verabschiedete  Schwerpunkteplan Integration 2018-2021 (PDF, 587.2 KB) umfasst fünf integrationspolitische Schwerpunkte und entsprechende Ziele, die in den nächsten vier Jahren erreicht werden sollen. Die Umsetzung des Schwerpunkteplans soll für die Menschen in Bern eine spürbare Wirkung entfalten. Die Stadtverwaltung will deshalb prioritär dort tätig werden, wo sie konkrete Veränderungen anstossen kann. Sie anerkennt die gesellschaftliche Vielfalt als Normalität und fördert eine Willkommenskultur.

Eine Stadt für alle - Fokus Migration

«Eine Stadt für alle mit dem Fokus Migration - damit meinen wir, dass es allen Menschen, die in Bern leben, möglich sein soll, sich zugehörig zu fühlen, ungeachtet dessen, wo sie selbst oder ihre Eltern geboren sind», sagte Gemeinderätin Franziska Teuscher in ihrer Rede (PDF, 57.2 KB) zum Auftakt des Schwerpunkteplans am 29. Januar 2018. Um dies zu erreichen, will die Stadt Bern in drei Bereichen Fortschritte erzielen: 

  • Teilhabe ermöglichen
  • Zugänglichkeit schaffen
  • Sichtbarkeit herstellen

Teilhabe ermöglichen bedeutet, dass auch Bernerinnen und Berner mit einer Migrationsgeschichte mitreden und mitgestalten können bei Themen, die für sie als Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt relevant sind. Sichtbarkeit herstellen heisst, dass die Vielfalt der Berner Bevölkerung ein sichtbarer Teil der Stadt und der Stadtverwaltung wird. Zugänglichkeit schaffen bedeutet, dass die Menschen in Bern, ungeachtet ihrer Herkunft, die Angebote und Dienstleistungen effektiv nutzen können. 

Fünf Schwerpunkte 

Aus der Analyse des Handlungsbedarfs haben sich fünf Schwerpunkte herauskristallisiert, in denen die Stadt bis 2021 prioritär ansetzen wird:

  1. Unterstützung im Erwerb von Deutschkenntnissen
  2. Chancengerechtigkeit für Kinder im Vorschul- und Schulalter
  3. Die Stadt als Arbeitgeberin für Migrantinnen und Migranten
  4. Politische und gesellschaftliche Beteiligung
  5. Vielfalt in der städtischen Kommunikation 

Zu jedem Schwerpunkt sind entsprechende Ziele formuliert, die dazu beitragen sollen, Verbesserungen im Hinblick auf Zugänglichkeit, Teilhabe und Sichtbarkeit der Migrationsbevölkerung zu erreichen.

Integration als Selbstverständlichkeit

«Die Bestrebungen der letzten Jahre haben zu einer grösseren Offenheit aller Dienststellen zum Thema Integration geführt», sagt Ursula Heitz, Leiterin des Kompetenzzentrums Integration (KI). Diese Sensibilisierungsarbeit will das KI nun mit dem Schwerpunkteplan weiterführen. Als Arbeitsinstrument wurde das Modell «Eine Stadt für alle – Fokus Migration»  (PDF, 139.8 KB)lanciert. Es dient der Stadtverwaltung als Analyse- und Arbeitsinstrument, um Entscheidungen kritisch zu hinterfragen, unterstreicht Susanne Rebsamen vom Kompetenzzentrum Integration: «Wir brauchen einfache, verständliche Instrumente, damit die Vielfalt der Bevölkerung  zur Selbstverständlichkeit wird.» 

Geteilte Verantwortung

Der Schwerpunkteplan 2018–2021 ist der Dritte seiner Art, seit 2010 das Leitbild zur Integrationspolitik der Stadt Bern (PDF, 88.3 KB)  verabschiedet wurde. Bereits 1999 lancierte die Stadt Bern ihr erstes und für die damalige Zeit wegweisendes Leitbild zur Integrationspolitik. «An diese Tradition wollen wir anknüpfen», sagte Gemeinderätin Franziska Teuscher am Sounding Board zur Erarbeitung des Plans, und gab zu bedenken: «Die Stadt für alle gelingt uns nur, wenn sich auch alle dafür verantwortlich fühlen.» Der vorliegende Plan ist ein weiteres Instrument, um die Perspektive der Vielfalt und der Antidiskriminierung in der Verwaltung zu verankern.

Der Schwerpunkteplan in den Medien

Der Schwerpunkteplan wurde am 29. Januar 2018 den Medien vorgestellt. Hier finden Sie die Berichterstattung: 

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Rufen Sie uns an (031 321 60 36) oder schreiben Sie eine E-Mail an integration@bern.ch. Wir helfen Ihnen gerne. 

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Kontakt

Fachbereich Information und Vernetzung Telefon +41 31 321 60 36

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