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Newsletter die.schule

Der Newsletter die.schule des Schulamts informiert Sie viermal jährlich über Aktualitäten aus den Schulen der Stadt Bern.

Bildungsdirektorin Franziska Teuscher (Bild: Iris Krebs)
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Liebe Eltern
Liebe Lehrerinnen und Lehrer
Liebe Schulinteressierte

Am 25. November sind die Stimmberechtigten in der Stadt Bern aufgefordert, über einen Kredit für die neue Schulinformatiklösung «base4kids2» abzustimmen. Es geht um einen Kredit von insgesamt 24,53 Millionen Franken. Das ist viel Geld. Ich bin aber überzeugt, dass es gut investiertes Geld ist. Es ist eine Investition in die Zukunft der Schülerinnen und Schüler der Stadt Bern, die kenntnisreich und kritisch mit digitalen Medien umgehen lernen sollen. Es ist heute keine Frage mehr, ob ein Computer in der Schule fehl am Platz ist oder nicht. Heute stellt sich die Frage, ob und wie wir die Kinder fit für einen zielgerichteten und kritischen Umgang mit den digitalen Medien machen können. Das ist ein Gebot der Stunde. Insofern danke ich Ihnen schon heute, wenn Sie ein Ja in die Urne zum Kredit für die neue Schulinformatik legen.

Digitale Medien, Chancen und Gefahren wie beispielsweise Cybermobbing führen mich zum zweiten Thema dieses Editorials. In wenigen Wochen wird der Gemeinderat ein Postulat aus dem Kinderparlament der Stadt Bern beantworten. Das KiPa wünscht vom Gemeinderat, dass es zum Thema Mobbing eine obligatorische Informationsveranstaltung für alle Schülerinnen und Schüler der Stadt Bern gibt. Die Kinderparlamentarierinnen und –parlamentarier haben damit anlässlich ihrer 45. Session im Mai 2018 das 19. KiPa-Postulat eingereicht.

Es freut mich und ich finde es ausgesprochen bemerkenswert, wenn sich Kinder selber eine Bildungsveranstaltung wünschen. Und erst noch obligatorisch für alle. Das heisst: Das Thema ist dringlich und treibt die Kinder um. Und ich stimme den KiPa-Kindern ohne Wenn und Aber zu. Mobbing ist etwas ganz Hässliches, das den Opfern nachweislich seelisch und körperlich schadet.

Dass Kinder selber finden «Mobbing ist ein No-Go», ist beeindruckend. Laut Postulat wollen die Kinder mehr darüber wissen, wie man sich bei Mobbing (als Opfer oder «Beobachterin» oder «Beobachter») verhalten kann; sie wollen wissen, wie und wo man sich Hilfe holen kann, welche Vorschriften gelten und welche Regeln in einer Klasse oder Schule vereinbart werden können, damit Mobbing keine Chance hat.

Ich war selber an dieser Session des KiPa mit dabei und habe in den einen oder anderen Workshop hineingeschaut: Es hat mir sehr imponiert zu sehen, wie engagiert und konzentriert sich die Kinder diesem komplexen Thema gewidmet haben. Mobbing läuft oft im Verdeckten ab: Die KiPa-Kinder wollen dieses Versteckspiel beenden. Wenn das nicht von starken Kindern zeugt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Franziska Teuscher

Direktorin

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