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Schulinformatik «base4kids2» erfüllt die Anforderungen der Zukunft

25. Oktober 2018

VOLKSABSTIMMUNG VOM 25. NOVEMBER 2018 - Die Stimmberechtigten stimmen am 25. November darüber ab, ob die Volksschulen in der Stadt Bern eine neue Schulinformatik erhalten, welche den Anforderungen des Lehrplans 21 gerecht wird. Der Kredit für «base4kids2» setzt sich aus einem Investitionskredit von 12,11 Millionen sowie einem Verpflichtungskredit von 12,42 Millionen Franken für die Betriebsfolgekosten zusammen.

Foto eines Kindes mit einem Tablet in den Händen
Bild Legende:

Zehn Jahre sind in der Informatik eine lange Zeit. Die aktuelle Schul - informatik «base4kids» steht seit 2008 tagtäglich in Gebrauch. Die rund 2000 PC und Notebooks in den Berner Volksschulen sowie die dazugehörige Informatikinfrastruktur sind in die Jahre gekommen und müssen ersetzt werden. Die Datenverbindungen sind langsam, der Aufwand für die Wartung der Geräte steigt stark an und der mobile Einsatz ist nur sehr eingeschränkt möglich. Am 25. November sind die Stimmberechtigten in der Stadt Bern deshalb aufgerufen, über einen Ersatz der heutigen Schulinformatik zu befinden: Konkret über einen Kredit von total 24,53 Millionen Franken.

Ist die Anschaffung der millionenschweren Informatik «base4kids2» eine Pflicht oder eine Kür? Im Lehrplan 21 erhält das Modul «Medien und Informatik» einen wesentlich höheren Stellenwert als im bisherigen Lehrplan 95. Entsprechend sind zusätzlich Lektionen eingeplant und es ist eine höhere Zahl an Endgeräten erforderlich.

Was heisst das nun? «Medienkompetenz gilt im 21. Jahrhundert nebst Schreiben, Lesen und Rechnen als eine Basis- und Schlüsselkompetenz», sagt Gemeinderätin Franziska Teuscher. Das heisst: «Wenn Bürgerinnen und Bürger nicht über eine angemessene Medienkompetenz verfügen, dann ist das für das Individuum wie für die Gesellschaft mit Risiken behaftet.» Denn digitale Medien finden in sämtlichen Lebensbereichen statt und haben da ihren festen Platz. Es ist somit Aufgabe des Staates beziehungsweise der Schulen, Kindern und Jugendlichen stufengerecht Informatikkompetenzen zu vermitteln – und damit verbunden auch Risiken und Chancen zu thematisieren.

«Computer in den Schulen sind nicht nur gut, aber auch nicht nur schlecht. Diese Diskussion muss mit sämtlichen Zwischentönen geführt werden», ist die Bildungsdirektorin überzeugt. Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Kreativität, Sozialkompetenz haben in der Schule eine wichtige Bedeutung und werden weiterhin mit bekannten Lehrmethoden geschult. Doch die Kompetenz, im Netz relevante Inhalte zu erkennen, wird zunehmend wichtig, um aus der schier unendlichen Informationsflut die entscheidenden Themen und Inhalte herausfiltern und damit arbeiten zu können. Es ist also nicht ein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-Als-Auch. Und eine Investition in die Zukunft der heutigen Schülerinnen und Schüler aller Stufen.

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