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«Ich kann Schule und Sport ideal verbinden»

6. Dezember 2016

Sportklassen Länggasse

Bild Legende:

Die Sportklassen der Stadt Bern in der Länggasse ermöglichen jungen Talenten, Spitzensport und Schule unter einen Hut zu bringen. Von dieser Förderung profitiert auch Gianluca Romano. Er spielt Fussball in der U-16-Mannschaft der Berner Young Boys und in der U-16-Nationalmannschaft.

Gianluca, seit wann spielst du Fussball?
Seit ich fünf bin. Zuerst spielte ich für den Sportclub Lyss, vor fünf Jahren kam ich dann zum BSC Young Boys. Ich bin Innenverteidiger.

Wie oft trainierst du?
Sechsmal pro Woche. Hinzu kommen alle Matches, die in der Regel am Samstag stattfinden.

Du hast zuerst die Schule an deinem Wohnort Lyss besucht. Wie bist du in die Sportklasse gekommen?
Ich wurde über YB auf diese Möglichkeit aufmerksam. In der Sportklasse kann ich Schule und Sport ideal verbinden. Als ich zu Beginn der 7. Klasse die Gelegenheit zum Wechsel erhielt, sagte ich sofort zu. Mir gefällt diese Lösung.

Deine Klasse besteht aus lauter talentierten Sportlerinnen und Sportlern. Wie lebt es sich da?
Sehr gut. Die Klasse besteht vorwiegend aus Eishockeyspielern des SCB und Fussballern von YB. Wir haben ein gutes Einvernehmen. Ein spezieller Stundenplan ermöglicht uns, an den Morgentrainings unserer Klubs teilzunehmen. Diese finden jeweils am Montag- und am Dienstagmorgen statt.

Bleibt dir bei diesem vollen Programm genügend Zeit, um beispielsweise die Hausaufgaben zu erledigen?
Ja, das geht schon. Ich erledige das Meiste am Abend nach dem Training. Dann muss ich mich zwar ein wenig aufraffen, aber es ist machbar. Habe ich Tests, nehme ich mir oft am Sonntag Zeit fürs Lernen. Es ist schon ein volles Programm, aber ich nehme das gerne auf mich.

Du spielst momentan in der U-16-Mannschaft. Welches sind deine sportlichen Ziele?
Ich möchte später gerne in der ersten YB-Mannschaft spielen. Darauf arbeite ich hin. Ich fühle mich mit dem Klub sehr verbunden. Darüber hinaus habe ich den Traum, einmal im Ausland spielen zu können – zum Beispiel bei der SSC Napoli.

Als Sportler ist man nie vor Verletzungen gefeit. Warst du auch schon mal länger verletzt?
Nein, bisher hatte ich Glück. Nur einmal hatte ich eine Zerrung am Oberschenkel, die mich vier bis fünf Wochen behinderte. Aber mir ist schon klar, dass es wichtig ist, als Sportler einen Berufsabschluss zu haben. Ist man länger verletzt, muss das Leben trotzdem irgendwie weitergehen.

Du besuchst die 9. Klasse, deine Schulzeit endet also im nächsten Sommer. Wie geht es dann für dich weiter?
Ich möchte in die kaufmännische Richtung und habe mich bereits bei einer privaten Handelsschule beworben, die ebenfalls über eine Sportförderungsklasse verfügt. Im Büro und mit dem PC zu arbeiten, würde mir gefallen. Der Fussball ist meine klare Nummer 1, aber ich brauche eine Absicherung. 

(aufgezeichnet von Peter Brand)

 

Mehr zu den Sportklassen:
http://www.schule-laenggasse.ch/sportklassen/sportklassen.html

Weitere Informationen.

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