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Velofahren spielerisch üben und experimentieren

7. Mai 2019

VELO-FREIZEITANLAGEN IN DER STADT BERN - Ende 2018 hat der Gemeinderat das «Konzept für Velo-Freizeitanlagen» gutgeheissen. Bereits Erfahrung mit einer solchen Anlage hat die Lorraineschule. Der Pausenplatz ist als sogenannter Rollpark gestaltet. «Eine grosse Erfolgsgeschichte» wie Schulleiter Jürg Lädrach sagt.

Bild Legende:
Helme sind Pflicht: Die Kinder in der Lorraineschule nutzen den Rollpark viel und gerne. (Bild: Peter Brand)

Der Pausenplatz beim Lorraineschulhaus ähnelt einer Mondlandschaft – der Platz präsentiert sich als eine begeh- und befahrbare, sanfte Hügel-Mulden-Landschaft. Der künstlich angelegte Rollpark wird in den Pausen, nach der Schule und an Wochenenden von Kindern, Jugendlichen und auch von «grossen Kleingebliebenen» rege genutzt. Das asphaltierte Gelände wird mit Rollgeräten aller Art befahren: mit Skateboards, Trottinetts oder Velos. Es gibt nicht eine bestimmte Fahrspur, die Kinder können ihren Weg selber wählen und experimentieren. Die jüngeren Kinder finden den Platz toll zum Herumspringen und Spielen.

Der im August 2017 eröffnete Rollerpark ist gemäss Lorraine-Schulleiter Jürg Lädrach eine «grosse Erfolgsgeschichte» – für die Schule wie für das Quartier. Die Schule hat sich im Planungsprozess gegen eine «extrem herausfordernde Anlage» entschieden, da sie keinen Skatepark für Cracks haben wollte. Die Entscheidung war richtig: «Die Anlage kann und wird vielfältig genutzt».  

Gefahrlos lernen, üben, entdecken
«In der Stadt gibt es heute nur noch wenige Strassen und Plätze, wo Kinder gefahrlos Velofahren lernen können», sagt Christian Bigler, Leiter des Sportamtes der Stadt Bern. Da die Stadt Bern im Rahmen der Velo-Offensive den Anteil am Veloverkehr bis ins Jahr 2030 auf mindestens 30 Prozent am Gesamtverkehr steigern will, ist es wichtig, dass Kinder Velofahren lernen und Freude daran bekommen. Nur so werden sie als Jugendliche und Erwachsene möglichst ein Leben lang mit dem Zweirad unterwegs sein. Deshalb hat der Gemeinderat ein Konzept in Auftrag gegeben, das sicherstellt, dass Bern bis ins Jahr 2028 über ein breites Angebot an Velo-Freizeitanlagen verfügt.

Öffentlich zugängliche Anlagen
Velo-Freizeitanlagen sind künstlich angelegte Freiräume, wo das Velofahren spielerisch geübt werden kann und die je spezifische Herausforderungen bieten. Die Anlagen sind öffentlich zugänglich und ihre Nutzung ist kostenlos. Insgesamt sollen rund 30 über die ganze Stadt verteilte Anlagen mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden realisiert werden. Darunter Velo-Spielplätze, Pumptracks und Rollsportanlagen und auf Schulanlagen vorwiegend Rollparks (Beispiel Lorraine). Ein fix installierter Verkehrspark für den Veloverkehrskundeunterricht der Polizei ist seit zwei Wochen bereits in Betrieb (Weyerli: Eisbahn wird zum Übungsgelände für die Veloprüfung).

 

Text: Katharina Rederer, Redaktorin die.schule

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