Schulraumprovisorien Steigerhubel
Als Folge der baulichen Entwicklung in der näheren Umgebung (Mutachstrasse und Warmbächli-Areal) werden im Gebiet Steigerhubel/Schlossmatt in den nächsten Jahren die Schüler*innenzahlen stark zunehmen.
Bereitstellung von Schulraum mittels Modulbauten
Insbesondere der Mehrbedarf Steigerhubel muss deutlich vor der Umsetzung des Sanierungsprojektes Steigerhubel zur Verfügung stehen. Deshalb wird seit dem Schuljahr 2024/2025 ein Schulprovisorium genutzt, das zwischen der bestehenden Turnhalle Steigerhubel und dem Gebäude der Berufsfachschule gibb liegt. Der Modulbau in Holz wird gegen Westen und gegen Osten von Bäumen gesäumt und ist gegen Norden an die Bahnstrasse mit einem hohen Zaun abgeschlossen. Erschlossen wird er nördlich vom Areal Steigerhubel durch einen überdachten Aussenweg, der die Turnhalle, das Hauswartsgebäude und die Gewerbeschule verbindet. Das Provisorium ist somit gut in die Umgebung integriert und profitiert von der vorhandenen Infrastruktur, insbesondere vom attraktiven, grosszügigen Aussenraum der Volksschule Steigerhubel.
Um zusätzlichen Raum für fünf Schulklassen zu schaffen, plant die Stadt Bern den Bau eines zweiten typähnlichen Provisoriums, welches voraussichtlich ab Sommer 2027 bereitstehen soll. Dieses soll am Hang östlich der beiden Kindergärten zu liegen kommen.
Der Modulbau in Holz soll folgendes Raumprogramm umfassen:
- Schulräume für fünf Klassen mit zugehörigen Gruppenräumen
- Ein Mehrzweckraum
- Arbeitsplätze für Lehrpersonen
- Betriebs- und Nebenräume
Voraussichtliche Termine
Baubeginn Herbst 2026
Bauende Sommer 2027
Kosten
Der Gemeinderat hat die Abstimmungsvorlage für den Projektierungs- und Baukredit von 8,3 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Die Stimmberechtigten werden voraussichtlich im Juni 2026 über die Vorlage entscheiden.
