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Sport- und Freizeitanlage Ka-We-De

Bild Legende:
Visualisierung des Siegerprojekts

Die Ka-We-De wurde zwischen 1932 und 1933 durch die Architekten Rudolf von Sinner und Hans Beyeler als erste kombinierte Eis- und Wassersportanlage in Bern realisiert. Sie galt damals als pionierhafter Neubau und ist heute ein baukulturell wertvoller Zeitzeuge der Moderne. In den 1980er-Jahren wurde sie letztmals renoviert und erweitert. Da sie wesentliche bauliche Mängel aufweist, wird die Anlage seit September 2024 gesamtsaniert.

Um ein qualitativ überzeugendes Projekt für die Sanierung realisieren zu können, hat die Stadt Bern einen Studienauftrag durchgeführt. Als Siegerprojekt (PDF, 68.8 MB) ging die Eingabe des Teams Kast Kaeppeli aus Bern und Basel hervor.

Neubau Eisbahn und Nichtschwimmbecken

Die Eisbahn und das Nichtschwimmbecken werden neu gebaut. Dabei wird die kombiniert nutzbare Eis- und Wasserfläche leicht verkleinert, so dass sie wieder den ursprünglichen Massen aus der Erstellungszeit entspricht. Das Wellenbad wird umfassend saniert, behält dabei aber sein Aussehen und seine Grösse. Sowohl die Technik zur Produktion von Eis wie auch die Badewassertechnik werden durch neue, energieeffiziente Anlagen ersetzt.

Mehr Liegeflächen, mehr Bäume

Um mehr Liegeflächen zu schaffen, werden verschiedene Massnahmen umgesetzt: Die südliche Aussenwand des Garderobentrakts wird nach innen versetzt, und auf dem dadurch freigespielten Platz werden Holz-Liegekojen erstellt. Die Garderobenkabinen beim heutigen Kinderspielplatz werden ohne Ersatz rückgebaut. Auch durch die Verkleinerung der Eisbahn respektive des Nichtschwimmbeckens entstehen zusätzliche Liegeflächen. Für die jüngeren Kinder ist der Bau eines neuen Spielplatzes mit Planschbecken und Wasserspielen vorgesehen. Damit es künftig mehr Schattenplätze gibt, sollen auf dem ganzen Areal zusätzliche Bäume gepflanzt werden.

Sanierung der Gebäude

Der Ersatz von Fenstern sowie Wärmedämmungen an Böden, Decken und Fassaden führen zu einer verbesserten Isolierung der Gebäude. Weiter müssen die gesamte Haustechnik sowie die sanitären Anlagen erneuert werden. Das Restaurant erhält eine neue Küche. Geheizt wird ausschliesslich mit Abwärme und Wärmepumpe. Auf den Dächern ist die Erstellung von zwei Photovoltaikanlagen geplant.

Termine

Die Bauarbeiten haben am 2. September 2024 begonnen und dauern voraussichtlich bis Herbst 2026. Die Öffentlichkeit und der Eishockey-Vereinsbetrieb können in der zweijährigen Umbauzeit auf die Anlage Weyermannshaus ausweichen.

Kosten

Die Stimmberechtigten der Stadt Bern haben am 3. März 2024 den Baukredit von 59,4 Millionen Franken für die Gesamtsanierung der Sport- und Freizeitanlage Ka-We-De genehmigt.

Bild Legende:
Luftaufnahme der Ka-We-De -Anlage im Bestand

Weitere Informationen.

Kontakt

Hochbau Stadt Bern Telefon +41 31 321 66 11

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