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Volksschule Kleefeld

Bild Legende:
Visualisierung der Volksschule Kleefeld

Die Schulanlage Kleefeld wurde in den Jahren 1971 – 1973 erbaut. Im Laufe der Zeit wurden diverse betriebliche Anpassungen und bauliche Instandsetzungen vorgenommen. Dennoch ist die Anlage in einem schlechten Zustand und genügt den heutigen gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Brandschutz, Erdbebensicherheit, Hygiene und Hindernisfreiheit nicht mehr. Sämtliche Gebäude sind in einem erheblichen Mass sanierungsbedürftig, kaum gedämmt und weisen einen überdurchschnittlich hohen Energieverbrauch aus. Auch hinsichtlich der pädagogischen Funktionalität bestehen wesentliche Defizite.

Projektbeschrieb

Im Jahr 2012 wurde eine Entwicklungsstudie erarbeitet, in der die Szenarien «Sanierung der Bestandsbauten» und «Ersatzneubauten» bewertet wurden. Die Verfassenden der Studie kamen zum Schluss, dass ein Ersatzneubau aus gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Sicht einer Sanierung vorzuziehen ist. Im Januar 2014 wurde durch Hochbau Stadt Bern ein Projektwettbewerb durchgeführt. Das Preisgericht empfahl das Projekt «KLEE» zur Weiterbearbeitung. 2017 wurde die Sanierung der Turnhalle in das Projekt integriert.

Das Bauprojekt sieht für die Schulanlage Kleefeld zwei Neubauten vor: ein zweigeschossiges Gebäude für die Basisstufe und ein vierstöckiges Gebäude für die Primarstufe. Die Doppelturnhalle wird saniert. Auf den Dächern sind Photovoltaikanlagen vorgesehen. Insgesamt werden die Neubauten Platz für 17 Klassen bieten. Die beiden neuen Schulgebäude werden die Anforderungen des MINERGIE-P-ECO-Standards erfüllen. Für die Sanierung der Doppelturnhalle sind die Anforderungen des MINERGIE-ECO-Standards massgebend.

Um die Anlage aufzuwerten, soll der Aussenraum ansprechender gestaltet werden. Weiter sieht das Bauprojekt vor, die Schulanlage besser in die Siedlung Kleefeld zu integrieren und durchlässiger zu gestalten. Mit dem Wegfall eines Schulgebäudes entlang der Mädergutstrasse erfolgt eine Öffnung des Geländes nach Nordwesten hin.

Projektziele

Das Projekt sichert am Schulstandort Kleefeld den erforderlichen Schul- und Turnraum und gewährleistet für die nächsten Generationen einen pädagogisch, wirtschaftlich und ökologisch optimalen Schulbetrieb. Zusammen mit dem Chleehus wird die neue Schulanlage das Zentrum der Siedlung Kleefeld bilden und bietet so auch für das Quartier einen Mehrwert.

Termine

Baubeginn: September 2019
Bauende Sanierung Doppelturnhalle: Juli 2021
Bauende Ersatzneubauten: Juli 2022

Kosten

Fr. 59,49 Millionen Franken

Planung

  • Architektur: Kast Kaeppeli Architekten
  • Landschaftsarchitektur: Westpol Landschaftsarchitektur GmbH, Basel
  • Bauingenieurarbeiten: Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Bern
  • Haustechnik: Amstein + Walthert AG, Bern
  • Bauphysik und Akustik: B+S AG, Bern

Weitere Informationen.

Kontakt

Hochbau Stadt Bern Telefon +41 31 321 66 11

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