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Neubau Volksschule Goumoëns, Bern

Auf dem Areal Goumoëns im Weissenbühlquartier soll eine Schulanlage entstehen. Die Planung der Aussenflächen wird in einer Begleitgruppe aus Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Schule und aus dem Quartier partizipativ begleitet. Zudem bestand in einem sogenannten «Dialogfenster» für alle Interessierten die Möglichkeit, sich über den Stand der Partizipation zu informieren und eigene Anliegen und Bedürfnisse zu platzieren.

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Luftaufnahme mit dem Areal Goumoëns

Um die angespannte Schulraumsituation im Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl zu entlasten, soll auf dem Areal Goumoëns unter Berücksichtigung der bestehenden öffentlichen Grünanlage ein neues Schulhaus entstehen. Der Stadtrat bewilligte hierfür im August 2019 einen Projektierungskredit von 6,8 Millionen Franken. Er beschloss zudem, dass bezüglich Planung der Aussenflächen vorgängig ein Partizipationsverfahren mit einer Begleitgruppe durchzuführen sei.

Partizipation mit Begleitgruppe und Dialogfenster

Die Partizipation mit einer 12-köpfigen Begleitgruppe wurde zwischen Mitte Februar und Ende April 2020 durchgeführt. Die Gruppe besteht aus Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Schulkommission und des Quartiers. Es wurden zwei Treffen durchgeführt, wo Anregungen, Fragen und Befürchtungen der Quartierbevölkerung aufgenommen wurden. Die Diskussion um die Zukunft des Areals Goumoëns wurde und wird mit grossem Engagement und vielen Emotionen geführt. Es geht einerseits um die schulische Zukunft von Kindern und Jugendlichen im Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl. Andererseits geht es um Sorgen und Ängste bezüglich des Verlusts von Grünraum, der das ganze Quartier betrifft. 

Als Erweiterung des Partizipationsprozesses bot die Vereinigung Berner Gemeinwesenarbeit (VBG) Quartierarbeit Stadtteil 3 zwischen den Begleitgruppensitzungen an zwei Mittwochnachmittagen im März ein öffentliches «Dialogfenster» vor Ort an. Rückmeldungen sowie weitere Anliegen und Fragen konnten schriftlich bis 6. April 2020 eingebracht werden. Im Juni 2020 wurde zudem eine Kinder- und Jugendmitwirkung durchgeführt. Die Ergebnisse aus dem «Dialogfenster» wurden anschliessend in der Begleitgruppensitzung thematisiert. Das Dialogfenster ist nun beendet. 

Der «Schlussbericht zur Partizipation 2020» liegt jetzt vor und ist unten als Download aufgeführt. Der Bericht wurde den Wettbewerbsteilnehmenden als Grundlage für das Wettbewerbsverfahren, welches im Juni gestartet wurde, abgegeben. Nach dem Wettbewerbsverfahren wird die Begleitgruppe eingeladen, Empfehlungen zur Überarbeitung des Siegerprojekts abzugeben. 

Öffentlicher Freiraum bleibt erhalten

Der Schulneubau soll so geplant werden, dass ein möglichst grosser Teil des bestehenden öffentlichen Grünraums erhalten bleibt. Zusätzlich wird der Aussenraum der Schule sowohl als Pausenplatz für die Schülerinnen und Schüler als auch als Quartierplatz für die Bevölkerung dienen. Der Schulneubau soll auf dem nördlichen Bereich des Areals entlang der Bahngleise realisiert werden. Auf diese Weise bleibt der grössere südliche Teil des Areals als Freiraum unbebaut und wird vor Lärm geschützt. Der angrenzende «Knüslihubel» sowie der öffentlich zugängliche Steinhölzliwald sind nicht Teil des Projekts und bleiben in ihrer heutigen Form bestehen.

Beachcenter

Heute befindet sich am Standort Goumoëns die Beachvolleyballanlage «Beachcenter Bern». Das Center ist unter anderem das nationale Leistungszentrum des schweizerischen Volleyballverbands «Swiss Volley» und ist in der Schweiz einzigartig. Die Suche nach einem Alternativstandort für die Beachvolleyanlage ist nun abgeschlossen. Der Gemeinderat hat entschieden, das Beachcenter an einen anderen Standort zu verlegen und die Variante Weyermannshaus weiterzuverfolgen. Es handelt sich dabei um eine städtische Parzelle östlich des Autobahnviadukts, wo sich heute ein Skaterpark befindet. Der Standort Gaswerkareal dient als Rückfallebene, falls die Variante Weyermannshaus nicht realisiert werden kann.

Bild Legende:
Öffentliche Grünanlage Gumere-Matte

Wettbewerb anfangs Juni gestartet

In einem nächsten Schritt wird ein Wettbewerb durchgeführt. Es sind vier Mitglieder des Begleitgremiums in den Wettbewerb eingebunden. Dazu gehören zwei Mitglieder der Quartiermitwirkung Stadtteil 3 (QM3) sowie je eine Vertreterin/ein Vertreter der IG Gumere und der Elternvertretung Steinhölzli. Diese vier Personen werden sicherstellen, dass der «Geist» der Partizipation im Wettbewerbsverfahren zum Tragen kommt. Das Vorgehen wurde von der Begleitgruppe unterstützt.

Ein Baukredit wird den Stadtberner Stimmberechtigten voraussichtlich Ende 2023 unterbreitet. Die Erstellung der Schulanlage mit öffentlicher Grünanlage ist anschliessend ab 2025 vorgesehen und wird rund drei Jahre dauern.

Weitere Informationen.

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