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Sport- und Freizeitanlage Weyermannshaus

Bild Legende:
Orthofoto heutige Situation des Bades Weyermannshaus

Die Sport- und Freizeitanlage Weyermannshaus wurde 1958 durch den Architekten Hans Beyeler erbaut und 1971 zur heutigen Anlage erweitert. Die Anlage umfasst ein Freibad, eine Kunsteisbahn mit einem Freilauf- und einem Eishockeyfeld, ein Hallenbad, ein Restaurant und Garderoben sowie Infrastrukturen für Wasser- und Eistechnik. Die gesamte Anlage ist in die Jahre gekommen und muss in den kommenden Jahren gesamthaft saniert werden.

Die Gesamtsanierung der Sport- und Freizeitanlage Weyermannshaus wurde in zwei Teilprojekte gegliedert. Einerseits die Erneuerung der Kunsteisbahn und des Hallenbades, andererseits die Sanierung des Freibadbeckens.

Projektbeschrieb

Das Freibad zählt mit seiner grossen, seeartigen Wasserfläche von knapp 15 500 m2 zu den grössten Freibädern Europas. Das Bassin wird seit dem Bau 1958 mit Grundwasser versorgt. Mittlerweile ist das Becken undicht geworden. Zudem besteht keine gesetzeskonforme Wasseraufbereitung. Das Freibad muss dringend saniert werden, um die Auflagen der Behörden wieder erfüllen zu können.

Auch die weiteren Anlageteile der Sport- und Freizeitanlage Weyermannshaus sind in die Jahre gekommen und müssen saniert werden. So sind im Hallenbad das Becken, die Wasseraufbereitung und die Gebäudehülle erneuerungsbedürftig. Im Bereich der Kunsteisbahn sollen der 1971 erbaute Eingang mit Garderoben und Tribüne sowie die westliche Eisfläche mit kleinem Trainingsfeld rückgebaut und durch eine Eishockeyhalle ersetzt werden. Auch die Umgebung, insbesondere jene des Freibads, soll saniert und noch attraktiver gestaltet werden. Die Anlage soll zudem energieeffizienter und ökologischer werden. Für die Erneuerung der Kunsteisbahn, des Hallenbads und der Umgebung wird 2019 ein Projektwettbewerb für Generalplanerteams durchgeführt. Mit diesem Verfahren wird die Auswahl aus einem breiten Spektrum an qualifizierten Projekteingaben sichergestellt.

Projektziele

Mit der Sanierung der Sport- und Freizeitanlage Weyermannshaus werden die am Ende des Lebenszyklus angekommenen Anlagenteile erneuert und Betriebsausfälle verhindert. Die Anlage wird an die Bedürfnisse und Anforderungen des Betriebs, der Nutzer und des Quartiers angepasst und die Attraktivität insgesamt gesteigert. Mit der Erneuerung können die Betriebsabläufe verbessert und Betriebskosten gesenkt werden. Die Anlage soll zudem energieeffizienter und ökologischer werden. Mit der Erneuerung der Kunsteisbahn und des Hallenbads Weyermannshaus soll die Eis- und Wasserstrategie des Sportamts umgesetzt und die Anlage an die zukünftigen Anforderungen angepasst werden, welche sich aus der Stadtentwicklung insbesondere im Entwicklungsschwerpunkt Ausserholligen ergeben.

Termine

Sanierung Freibad:

Geplanter Baubeginn: 4. Quartal 2020
Geplantes Bauende: 2. Quartal 2022

Das Bad bleibt im Sommer 2021 geschlossen, es ist ein Alternativangebot geplant.

Erneuerung Kunsteisbahn und Hallenbad:

Geplanter Baubeginn: 1. Quartal 2022
Geplantes Bauende: 2025

Planung

  • Architektur: Suter + Partner AG Architekten, Bern
  • Landschaftsarchitektur: Graber Allemann Landschaftsarchitektur GmbH, Altendorf
  • Bauingenieurarbeiten: Staubli, Kurath & Partner AG, Zürich
  • Bädertechnik: Probading, Zumikon

Weitere Informationen.

Kontakt

Hochbau Stadt Bern Telefon +41 31 321 66 11

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