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Das Projekt

Das Freibad-Projekt sieht folgende baulichen Massnahmen vor:

  • Sanierung des Schwimmbeckens
  • Erstellung Wasseraufbereitungssystem inklusive Bau von neuen Ausgleichsbecken
  • Sanierung Kinderplanschbereich
  • Sanierung Garderobengebäude Ost
  • Sanierung Garderobengebäude Süd
  • Bereitstellung der Infrastruktur für die Kühlung der Eismaschinen der Kunsteisbahn mit Wasser aus dem Schwimmbecken

Freibadbecken, Rutsche und Wasserspiel

Das Freibadbecken wird soweit wie möglich im heutigen Zustand belassen. Das bestehende Becken wird mit einer Schwimmbadfolie neu abgedichtet und muss damit nicht von Grund auf erneuert werden. Die dazu vorgesehene Kunststoffabdichtung ist chlorbeständig und mit einem UV-Stabilisator geschützt. Die bestehenden Treppen ins Becken bleiben erhalten. Die Werkleitungen rund um das Becken müssen erneuert und ergänzt werden. Um die Anlage für die jüngeren Besucherinnen und Besucher attraktiver zu machen, wird im nordöstlichen Bereich eine knapp 15,5 Meter lange, wasserüberströmte Breitrutsche aus Edelstahl eingebaut. Bei der mittigen Insel und dem Sprungturm im Südosten des Beckens werden Betonschäden behoben und die Rutschfestigkeit verbessert. Die Treppen für den Ein- und Ausstieg rund um das Becken bleiben bestehen. Der Wasserspielplatz auf der Ostseite des Schwimmbeckens wird aufgehoben. Das Gleiche gilt für die beiden Planschbereiche auf der Westseite des Beckens. An dieser Stelle werden ein neues Kleinkinderbecken aus Edelstahl sowie ein Wasserspielplatz mit Bodendüsen erstellt. Neue Sonnensegel spenden Schatten beim Kinderplanschbereich.

Badtechnik 

Damit das Badewasser den Hygienevorschriften entspricht, wird ein konventionelles Wasseraufbereitungssystem eingebaut. Hierfür werden drei neue, unterirdische Ausgleichsbecken erstellt. Sie sind 17,6 Meter lang, 8,5 Meter breit sowie 3,15 Meter tief und sammeln das Wasser, welches durch die Umwälzung im Becken und durch die Badegäste verdrängt wird. In den Ausgleichsbecken werden täglich rund 2250 Kubikmeter Grundwasser beigemischt, das bedarfsabhängig über einen automatisierten Prozess vorgängig mit Desinfektionsmittel auf Chlorbasis sowie mit Neutralisationsmittel versetzt wurde. Anschliessend wird das Wasser über 72 Düsen wieder ins Schwimmbecken gepumpt. Das Abwasser wird gefiltert und neutralisiert, bevor es in den Wohlensee abgeleitet wird. Die neue Badtechnik wird im bestehenden Garderobengebäude auf der Ostseite entlang des Autobahnviadukts installiert. Die Gebäudehülle sowie die verbleibenden WC- und Duschanlagen werden gleichzeitig erneuert. Zukünftig soll hier ein hindernisfrei zugängliches WC auch im Winter genutzt werden können.

Garderobengebäude Süd

Ebenfalls saniert wird das denkmalgeschützte, aus der Anfangszeit des Freibads stammende Garderobengebäude Süd. Die Gebäudehülle, der Innenausbau und die Haustechnik werden erneuert. Ausserdem wird eine Verkaufsstelle für Snacks und Getränke eingebaut, welche den bestehenden Food-Container ablöst.

Weitere Informationen.

Kontakt

Hochbau Stadt Bern Telefon 031 321 66 11

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