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Grundausbildung

Zwei aufeinanderfolgende Ausbildungsmodule

Um einen möglichst breiten Einsatz der Schutzdienstpflichtigen zu ermöglichen, werden sie in einer von sechs Grundfunktionen ausgebildet: Stabsassistent, Betreuer, Pionier, Anlagewart, Materialwart und Koch.
Die Ausbildung der sechs Grundfunktionen erfolgt aus zwei aufeinanderfolgenden Ausbildungsmodulen bestehend; aus einer allgemeinen Grundausbildung und aus einer funktionsbezogenen Ausbildung. Die Ausbildung dauert zwei Wochen.

1. Allgemeine Grundausbildung

In der allgemeinen Grundausbildung AGA wird allen Schutzdienstpflichtigen das nötige Grundwissen vermittelt. Dazu gehört die Information über Risiken und Gefahren, Bevölkerungsschutz und Zivilschutz, Alarmierung der Bevölkerung, Verhalten in Krisensituationen und Nothilfe.

2. Funktionsbezogene Grundausbildung

In der funktionsbezogenen Grundausbildung FGA folgt die einsatzbezogene fachtechnische Ausbildung:

  • Der Stabsassistent unterstützt die Führung bei der Lageverarbeitung (Informationsbeschaffung, -auswertung, -verbreitung) und weiss die Telematikmittel (Übermittlungsgeräte) einzusetzen.
  • Der Betreuer hilft bei der Evakuierung und Betreuung gefährdeter, schutz- und hilfsbedürftiger Personen, steht Menschen in Gefahr bei, leitet sie zur Selbsthilfe an, übernimmt Arbeiten in der Pflege und trägt zur Werterhaltung der Schutzinfrastruktur bei.
  • Der Pionier bedient die Geräte des Unterstützungszuges fachgerecht. Wird Infrastruktur zerstört, sorgt er für Schadenminderung, Situationsüberbrückung und Instandstellung.
  • Der Materialwart ist zuständig für die Inventarisierung, die zweckmässige Lagerung, die Wartung und Bereitschaft des Materials und der Geräte des Zivilschutzes.
  • Der Anlagewart sorgt für die Funktionstüchtigkeit und Einsatzbereitschaft der technischen Einrichtungen in der Schutzanlage.
  • Der Koch bereitet mit Hilfe des Küchenchefs die Mahlzeiten für den Zivilschutz, den schutzsuchenden Personen sowie für die Partner innerhalb des Bevölkerungsschutzes zu.

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