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Sanierung Marktgasse, Haltestelle Bärenplatz und Weichendreieck Zytglogge

Das Sanierungsprojekt Marktgasse wurde von den drei Bauherrschaften Stadt Bern, Bernmobil und Energie Wasser Bern in zwei Etappen umgesetzt: Im Sommer 2011 wurde das Weichendreieck beim Zytglogge erneuert, 2013 wurde die gesamte Marktgasse und der Abschnitt der Spitalgasse bis zur Haltestelle Bärenplatz saniert. Gebaut wurde in zwei Intensivbauphasen.

Bild Legende:
Intensivbauphase Sanierung Marktgasse, © Hansueli Trachsel im Auftrag des Tiefbauamts der Stadt Bern

Bauherrschaft

  • Stadt Bern, Tiefbauamt
  • Bernmobil
  • Energie Wasser Bern (ewb)

Kosten

Die Gesamtkosten betrugen 24,6 Mio. Franken; davon gingen 9.7 Mio. Franken zu Lasten der Stadt, 8,7 Mio. zu Lasten von Bernmobil und 6,2 Mio. zu Lasten von Energie Wasser Bern.

Meilensteine

  • 2006: Start Planung
  • 2010: Start Projektierung
  • 11. Juli 2011: Bewilligung/Baubeginn Weichendreieck Zytglogge (Intensivbauphase)
  • 4.September 2011: Inbetriebnahme Weichendreieck Zytglogge
  • September 2012: Ausführungskredit Volk
  • 6. April 2013: Bewilligung/Baubeginn Sanierung Markgasse (Intensivbauphase)
  • 15. September 2013: Inbetriebnahme Sanierung Markgasse

Projektbeschrieb

Mit dem Bauvorhaben konnte das gesamte Gleissystem durch eine pflästerungstaugliche und erschütterungsarme technische Lösung ersetzt werden; zudem wurde die schadhafte Pflästerung erneuert. Das Gleissystem in Kombination mit der Pflästerung wurde durch eine Expertengruppe evaluiert und zum ersten Mal in dieser Form umgesetzt. Zudem wurden der Stadtbachkanal und die Strom-, Gas- und Wasserleitungen erneuert und zwei neue Mischabwasserleitungen erstellt.

Eine Baustelle dieser Grössenordnung ist für die Anwohnenden, die Gewerbetreibenden, für Passantinnen und Velofahrende sowie für die Fahrgäste von Bernmobil mit hohen Belastungen und grossen Einschränkungen verbunden. Mit einer direkten und offenen Kommunikation, gut signalisierten Umleitungen und Ausweichrouten sowie mit unterstützenden Aktionen von BERNcity wurde versucht, die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten und die Geschäfte in der Spital- und Marktgasse jederzeit zugänglich zu halten. Interessierte konnten die Bauarbeiten von einer extra geschaffenen Plattformen aus verfolgen.

Während der Sanierung der Marktgasse gab es auch Zwischenfälle: So wurden die Swisscom-Hauptleitung und der Schützenbrunnen während der Bauarbeiten beschädigt.

Der Ausführungskredit für die städtischen Arbeiten (9,7 Mio. Franken) war 2012 von den Stimmberechtigten der Stadt Bern mit mehr als 84% Ja-Stimmen angenommen worden. Das Projekt konnte ohne Kostenüberschreitungen abgeschlossen werden.

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